Anzeige
2. Juli 2018, 08:53
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnimmobilien München: Rasante Preisentwicklung bei Grundstücken

Der aktuelle Marktbericht von Aigner Immobilien zum Müchener Wohnimmobilienmarkt bringt einen detaillierten Überblick über die einzelnen Preisentwicklungen von Eigentumswohnungen, Häusern, Grundstücken sowie mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftshäusern und registriert einen Umsatzrückgang.

Shutterstock 157079105 in Wohnimmobilien München: Rasante Preisentwicklung bei Grundstücken

Wohnimmobilienmarkt München: Weniger Umsatz, hohes Preiswachstum bei Grundstücken

Umsatzrückgang hat statistische Gründe: 2017 wurden auf dem Münchner Immobilienmarkt zwölf Milliarden Euro umgesetzt, und damit deutlich weniger als 2016. Bedingt ist dieser Rückgang durch die merklich geringere Zahl von Verkäufen großer Bürokomplexe. Allerdings haben sich einige Verkäufe lediglich um wenige Wochen verschoben und fanden in den ersten Wochen dieses Jahres statt. Somit handelt es sich eher um einen statistischen Irrtum.

Hohe Preisdynamik bei Grundstücken

Rasante Preisentwicklung bei Grundstücken: 778 unbebaute Grundstücke wurden im Berichtszeitraum verkauft, ein starkes Umsatzplus von sieben Prozent gegenüber 2016. Der Geldumsatz ist bei diesen Grundstücken mit einem Plus von 42 Prozent auf 2,55 Milliarden Euro überproportional gestiegen. Seit 1995 hat sich der Geldumsatz in diesem Segment vervierfacht.

Stark gestiegene Preise auf dem Wohnungsmarkt: 2017 ging die Anzahl der Verkäufe auf dem Münchner Wohnungsmarkt wegen zu geringem Angebot und damit einhergehenden hohen Preisen spürbar zurück (neun Prozent weniger als 2016). In Euro gemessen, sanken die Umsätze allerdings nur um fünf Prozent auf rund 4,45 Milliarden Euro; dies spricht weiterhin für die stark gestiegenen Preise in diesem Bereich. Der Bericht basiert auf den Zahlen des Jahresberichts 2017 vom Gutachterausschuss München und den Auswertungen der Marktforschungsabteilung von Aigner Immobilien.

“Teure Wohnungen auf teurem Grund”

“18 Millionen Euro für ein Einfamilienhaus, 130 Millionen Euro für ein Grundstück – diese Extremwerte bei Verkäufen in 2017 zeigen, in welche Richtung sich der Münchner Markt wohl entwickeln wird”, sagt Thomas Aigner, Inhaber und Geschäftsführer von Aigner Immobilien und Mitglied des Gutachterausschusses. “Auf teurem Grund entstehen vor allem teure Wohnungen. Damit München keine Stadt der Millionäre wird, müssen unbedingt kreative Lösungen wie Nachverdichtungen, Aufstockungen und die Schaffung von mehr urbanen Gebieten her, in denen Gewerbe und Wohnen gemeinsam stattfindet. Einzelne Maßnahmen in München alleine werden aber – ohne Einbeziehung des Umlands von München – die Zuzugsproblematik und den damit verbundenen Mangel an Wohnraum nicht wirklich lindern können.” (fm)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Schifffahrt wird sicherer – doch die Gefahr durch Cyber-Angriffe wächst

Die internationale Schifffahrt ist deutlich sicherer geworden. Im vergangenen Jahr verloren Reedereien weltweit 94 größere Schiffe mit über 100 Tonnen, geht aus einer Analyse der Allianz-Industrieversicherungstochter Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) hervor.

mehr ...

Immobilien

Städtetag hält Neubau von 400.000 Wohnung pro Jahr für nötig

Angesichts der Wohnungsnot in vielen Ballungsräumen hält der Deutsche Städtetag den Neubau von 400.000 Wohnungen im Jahr für erforderlich. 

mehr ...

Investmentfonds

Acht EU-Staaten fordern Kapitalmarktunion

Acht EU-Staaten dringen darauf, die Kapitalmarktunion zu vollenden. Vor dem EU-Austritts Großbritanniens sollten die europäischen Finanzmärkte besser integriert werden. Einige Teilnehmer wollen zudem ein Gegenwicht zu den EU-Haushaltsplänen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron bilden.

mehr ...

Berater

Scout24 kauft Finanzcheck.de

Strategische Übernahme: Scout24, Betreiber bekannter digitaler Marktplätze wie Financescout24 oder Autoscout24 übernimmt eines der relevantesten deutschen Online-Vergleichsportale für Verbraucherkredite, Finanzcheck.de. Verkäufer sind eine Investorengruppe um Acton Capital Partners, Btov Partners, Highland Europe, Harbourvest Partners sowie die Gründer von Finanzcheck. Den Kaufpreis liegt bei 285 Millionen Euro und wird bar gezahlt.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Müssen Anleger erhaltene Zahlungen erstatten?

Unter Anlegern der insolventen Gesellschaften des Container-Anbieters P&R geht die Angst um: Nicht nur ihre Investition ist in Gefahr, sondern nicht selten wird sogar behauptet, sie müssten womöglich bereits erhaltene Zahlungen rückerstatten. Wie verhält es sich damit? Ein Gastbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Jan Schoop, GGV

mehr ...

Recht

Unerlaubte Geschäfte: Zieht Olaf Scholz die Zügel an?

Die Anzahl der Verfügungen der Finanzaufsicht BaFin wegen unerlaubter Geschäfte hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Die Gesamtzahl des Jahres 2017 wurde bereits überschritten.

mehr ...