25. November 2019, 07:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Cash. und DLC vereinbaren Blockchain-Kooperation

Das Finanzmagazin „Cash.“ und das Blockchain-Beratungsunternehmen DLC Distributed Ledger Consulting GmbH haben einen Letter of Intent über die Kooperation zur Prüfung von Wertpapier-Emissionen, die auf der Blockchain-Technologie basieren, unterzeichnet. Dabei soll DLC ein technisches Audit der digital repräsentierten Vermögenswerte – der sogenannten Token –vornehmen und Cash. das wirtschaftliche Konzept beurteilen.

DSC00850750 in Cash. und DLC vereinbaren Blockchain-Kooperation

Dr. Sven Hildebrandt, Geschäftsführender Gesellschafter DLC Distributed Ledger Consulting GmbH und Gerhard Langstein, Vorstand der Cash.Medien AG und Geschäftsführer der Cash.Print GmbH, besiegeln die neue Kooperation im Bereich der Token-Emissionen.

Security-Token sind eine neue Art von digitalen Vermögenswerten, die unaufhaltsam auf dem Vormarsch ist. So hat die BaFin erste Wertpapierprospekte für Security-Token genehmigt, die Deutsche Börse Group will in absehbarer Zeit in das Geschäft mit Security-Token einsteigen und die Bundesregierung hat im September im Rahmen ihrer „Blockchain-Strategie“ unter anderem angekündigt, „das deutsche Recht für elektronische Wertpapiere zu öffnen“ und kurzfristig einen entsprechenden Gesetzentwurf –zunächst für Schuldverschreibungen –auf den Weg zu bringen.

Wirtschaftliche Aspekte einer Emission ebenso wichtig

„Die neue Technik hat erhebliches Potenzial, sie enthält aber auch Risiken. Neben den technischen dürfen auch die wirtschaftlichen Aspekte einer solchen Emission nicht aus dem Blick geraten“, sagt Gerhard Langstein, Vorstand der Cash.Medien AG und Geschäftsführer der Cash.Print GmbH. „Mit der Kooperation mit DLC sind wir Pionier bei diesem Thema und können unseren Lesern –sowohl hinsichtlich der technischen Sicherheit als auch der wirtschaftlichen Erfolgsaussichten –wertvolle Hilfestellung bei der Beurteilung von Token-Emissionen geben“, so Langstein weiter.

Themen Sicherheit und Standardisierung im Fokus

Gemeinsam mit der DLC will man sich nun insbesondere auch den Themen Sicherheit und Standardisierung widmen. Hierzu Dr. Sven Hildebrandt, Geschäftsführender Gesellschafter der DLC: „Wir sind davon überzeugt, dass es in spätestens acht Jahren keinerlei Wertpapiere ‚alter Couleur‘ mehr geben wird, da die hiermit assoziierten Handelskosten im Vergleich zu digitalen Token schlicht nicht konkurrenzfähig sein werden. Doch jede Münze hat immer zwei Seiten –so können die Kostenvorteile nur deshalb realisiert werden, da bisherige Funktionen des alten Finanzsystems in Code übersetzt werden. Und wenn dieser Fehler aufweist, kann es sehr schnell sehr unangenehm werden.“

„Wir stehen bei der Technologie noch ganz am Anfang, vielleicht vergleichbar mit dem Internet im Jahr 1992“, ergänzt Hildebrandt. „Aber die Auswirkungen auf die Menschheit werden – insbesondere in Kombination mit künstlicher Intelligenz – noch sehr viel tiefgreifender sein als die des Internets. Die Libra-Idee von Facebook ist hier lediglich ein kleiner konservativer Anfang.“

Foto: Cash.

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Erster im Markt: Gothaer bündelt bAV- und bKV-Verwaltung in einem Portal

Um den Verwaltungsaufwand für die betriebliche Vorsorge und Absicherung für Arbeitgeber deutlich zu vereinfachen, bündelt die Gothaer als erster Versicherer die bAV und bKV-Verwaltung für Arbeitgeber in einem gemeinsamen Portal.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Entscheidung über Wirecard-Verkauf im November?

Der Insolvenzverwalter des Skandalkonzerns Wirecard erwartet für November die Entscheidung über den Verkauf des Kerngeschäfts bei dem insolventen Bezahldienstleister. Das schreibt der Anwalt Michael Jaffé in einem Brief an die Mitarbeiter, über den die “Süddeutsche Zeitung” berichtete.

mehr ...

Berater

Konsolidierung mit Kapital und Köpfen

Suchten Makler in der Vergangenheit Anschluss an einen Pool oder wollten zu einem anderen wechseln, lenkten sie den Blick meist auf die Provisionstabellen. Wettbewerb lief vor allem über die Vergütung und Produktpalette. Diese Zeiten sind vorbei. Natürlich spielen beide Kriterien noch eine Rolle, aber die entscheidende Frage lautet: Wie bewältigt der Pool des Vertrauens die Herausforderungen, die wegen der enorm schnellen und einschneidenden technischen Entwicklung entstehen?

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...