27. Mai 2019, 14:00
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Immobilienbranche steht vor einer Reihe von Herausforderungen in 2019

Die Hamburger Agentur für Finanz- und Unternehmenskommunikation Kirchhoff Consult AG hat die neue Ausgabe des „Kirchhoff Stimmungsindikator Immobilien-Aktien“ veröffentlicht. Die Untersuchung wurde zum vierten Mal durchgeführt. Dabei wurden Immobilienexperten nach den Entwicklungsperspektiven von deutschen Immobilienaktien sowie den Chancen und Herausforderungen im aktuellen Marktumfeld befragt.

Baubranche in Immobilienbranche steht vor einer Reihe von Herausforderungen in 2019

Insgesamt zeigt sich eine große Zuversicht, wobei sich die Branche mit einer Reihe an Herausforderungen konfrontiert sieht. Diese werden einen wesentlichen Einfluss auf die künftige operative Entwicklung und damit auf die Aktienkurse haben.

Die befragten Analysten blicken optimistisch in die kommenden Monate. Die Grundstimmung erreichte 27,5 Punkte auf einer Skala von –100 bis +100. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber der letzten Untersuchung (H1-2018: 8,3 Punkte). Nach wie vor ist die Erwartung bei Gewerbeimmobilien-Aktien (25,0 Punkte) deutlich besser als bei Wohnimmobilien-Aktien (15,9 Punkte).

Der Abstand zwischen beiden Assetklassen hat sich jedoch deutlich reduziert. Wohnen erreichte mit einem Plus von 18,0 Punkten einen deutlich besseren Wert als bei der letzten Erhebung (H1-2018: –2,1 Punkte). Die Stimmung in der Immobilienbranche ist ausgesprochen positiv. So beurteilen 91 Prozent der Analysten und IR-Verantwortlichen die Stimmung als gut oder sehr gut.

Analysten erwarten weiterhin steigende Kurse bei deutschen Immobilien-Aktien

Die Umfrageergebnisse passen in das Bild, das sich am Kapitalmarkt bei Immobilien-AGs abzeichnet. Immobilien-Aktien zeigen eine stabile positive Entwicklung. In den vergangenen drei Jahren sind die Aktien der zehn größten deutschen börsennotierten Immobiliengesellschaften um durchschnittlich 35 Prozent gestiegen (H1-2018: 55 Prozent) – etwa doppelt so stark wie der DAX-30.

Dabei notieren die Aktien der zehn größten Immobilien-AGs zum 30. April 2019 im Mittel mit einem Abschlag von 10 Prozent zu ihrem Net Asset Value (NAV). Damit erscheinen sie deutlich günstiger bewertet als bei der letzten Erhebung.

Hier lagen die Kurse noch 3 Prozent über dem NAV. Entsprechend zuversichtlich sind Analysten bei der weiteren Entwicklung deutsche Immobilienaktien. Mittelfristig erwarten 73 Prozent leicht steigende Kurse (H1-2018: 17 Prozent).

Verhaltener Ausblick bei deutschen Wohnimmobilien-Aktien

Die befragten Analysten sehen die Entwicklung der deutschen Wohnimmobilien-Aktien positiver als im letzten Jahr. Der Stimmungsindikator erreicht 15,9 Punkte und liegt damit deutlich über dem Wert der letzten Erhebung (H1-2018: –2,1 Punkte).

Der Abstand von etwa neun Punkten zur Asset-Klasse Gewerbe zeigt jedoch, dass die Entwicklungsaussichten im Wohnimmobilien-Segment nach wie vor vergleichsweise zurückhaltend eingeschätzt werden.

 

Seite 2: Analysten erwarten steigende Kurse bei deutschen Gewerbeimmobilien-Aktien

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