23. März 2020, 18:15
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Corona-Krise: Was Bauherren jetzt beachten müssen

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen – und noch ist nicht absehbar, inwieweit sich die Krise auf die Immobilienbranche auswirkt. Was passiert, wenn öffentliche Einrichtungen schließen? Und was ist zu tun, wenn es zu Verzögerungen im Hausbau kommt? Town & Country Haus beantwortet die wichtigsten Fragen.Baurecht in Corona-Krise: Was Bauherren jetzt beachten müssen

Bauzeit-Verzögerungen – was nun?

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Bauwirtschaft sind aktuell noch nicht abzusehen. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, die zum Schutze der Bevölkerung getroffen werden, die wiederum zu Behinderungen beim Hausbau führen könnten. Eine Schließung von öffentlichen Behörden hätte etwa zur Folge, dass es zu einer Verzögerung der Baugenehmigungen käme. Möglich ist auch, dass Handwerker und Baustoffe in den nächsten Monaten knapp werden. Die logische Konsequenz: Die Bauzeit verlängert sich.

Town & Country Haus lässt Bauherren in dieser ungewissen Phase nicht allein. Unser Motto „Wir begleiten Sie sicher auf dem Weg in die eigenen vier Wände“ gilt auch weiterhin. Wenden Sie sich an unseren Kundenservice – wir versuchen Ihnen alle Fragen so gut es geht zu beantworten. Alternativ sprechen Sie immer auch mit Ihrem regionalen Partner vor Ort, der die Lage in der Region am besten kennt und Ihnen zu Ihrem Bauvorhaben Auskunft gibt.

Das können Bauherren jetzt selbst tun

Trotz Corona-Krise und eventuellen Verzögerungen müssen Bauherren nicht die Flinte ins Korn werfen. Es gibt einige Maßnahmen, die Sie jetzt selbst treffen können:

Sollten Sie sich noch in der Planungsphase befinden, haben Sie jetzt genug Zeit, sich auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück für Ihr Traumhaus zu begeben. Wer sich bereits mitten im Hausbau befindet, kann die Zeit nutzen, um den Innenausbau voranzutreiben. Das ist nicht nur sinnvoll, sondern beschäftigt auch die ganze Familie samt größeren Kindern.

Sie stecken noch in der Baufinanzierung? Dann ist es möglicherweise sinnvoll, mit der Bank auszuhandeln, dass die zinsfreie Anfangszeit verlängert wird. Sprechen Sie mit Ihrer finanzierenden Bank, um eventuelle Doppelausgaben in Form von Darlehensrate und Miete zu verhindern. Und kündigen Sie Ihre Wohnung nicht vorschnell, sondern erst, wenn Sie den Einzugstermin schwarz auf weiß zugesagt bekommen.

Zuletzt sei gesagt: Eine Baustelle ist kein Spielplatz. Schützen Sie Ihre Kinder und meiden Sie soziale Kontakte. Die meisten Termine können heute bereits von Zuhause per Video-Call wahrgenommen werden.

Foto: Shutterstock

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