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24. Januar 2005, 00:00
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Kleine Fonds erhöhen Kosten unnötig

Ein unabhängiger Arbeitskreis aus der Vermögensverwaltungsbranche sieht in einer stärkeren Integration der Fondsindustrie insbesondere Kostenvorteile für die Anleger. Ein aktuell veröffentlichter Abschlussbericht offenbart, dass gesetzliche Auflagen, regulatorische Hürden und kultureller Protektionismus Fondsanbieter davon abhalten, europaweit zu operieren. Mit der Folge, dass Investoren in Europa bis zu 0,2 Prozent höhere Fondskosten bezahlen müssten als nötig wäre, wenn die Fonds größer wären.

?Viele europäische Vermögensverwalter bieten die gleichen oder ähnliche Fonds in mehr als einem Domizil an, und im Allgemeinen sind diese Fonds relativ klein?, sagt Jean-Baptiste de Franssu, Chief Executive Officer von Invesco für Kontinentaleuropa. Aufgrund der Vielzahl an kleinen Fonds verliert ein Anleger, der in den kommenden 30 Jahren monatlich 100 Euro für die Altersvorsorge spart, zwischen 400 und 6.000 Euro – ungeachtet der Perfomance bedingten Faktoren, heißt es in dem Bericht des Arbeitskreises.

Zu den Teilnehmern zählten die Unternehmen PricewaterhouseCoopers, Invesco Continental Europe, Mercer Oliver Wyman, Feri Fund Market Information, Morgan Stanley, Financial Research Corporation, JP Morgan und Feri Fund Information.

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