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20. März 2006, 00:00
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Oppenheim setzt auf neue EU-Staaten

Die Kölner Oppenheim KAG erwartet überdurchschnittliche Ergebnisse von den Rentenmärkten der ost- und mitteleuropäischen Ländern, die neu in die Europäische Union aufgenommen wurden. ?Bei den Europäischen Konvergenzländern haben sich im Februar speziell polnische Anleihen in Zloty sowohl absolut als auch relativ zu Euroland erfreulich entwickelt. Ferner wiesen auch ungarische und tschechische Anleihen eine überdurchschnittlicheWertentwicklung auf?, sagt Christof Kessler, Leiter des Rentefondsmanagements und Geschäftsführer der Oppenheim KAG.

In Polen haben niedrige Inflationsraten der Zentralbankes ermöglicht, die Leitzinsen erneut um 25 Basispunkteauf zuletzt vier Prozent zu senken. ?Trotz solider Konjunkturdatenwerden momentan keine Gefahren für deutlich steigende Preisegesehen, so dass der polnische Rentenmarkt weiterhin gut unterstütztbleiben sollte,? urteilt Kessler. Auch in Ungarn sprechedie ? teilweise durch eine Mehrwertsteuersenkung bedingte ?rückläufige Inflationsrate für ein Übergewicht am Rentenmarkt.

Allerdings erwarten die Rentenspezialisten der OppenheimKAG hier vor dem Hintergrund einer expansiven Fiskalpolitikvorerst keine weiteren Zinssenkungen. ?Der tschechischeRentenmarkt ist vor allem wegen der Steilheit seiner Renditestrukturkurveund dem damit verbundenen ?Rolling downthe yield curve?-Effekt attraktiv,? so Kessler. Dieser Effektbeschreibt den Einfluss, den die Zeit auf Anleihenkurse hatund dafür sorgt, dass sich der Preis der Anleihe langfristig demRücknahmekurs annähert.Kessler geht davon aus, dass die Zeit für die Konvergenzländerspielt: ?Europäische Konvergenzländer profitierenvom Konvergenzprozess sowohl durch das Erfüllen der Kriterienals auch durch zeitliche Annäherung an den Beitrittstermin.?

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