12. Juni 2007, 00:00
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Steigendes Volumen senkt Rendite

Mit dem Anstieg des verwalteten Fondsvolumens werden die Möglichkeiten des Managers, seine Fähigkeiten unbeschränkt einzusetzen, reduziert und damit die erzielbare Performance gesenkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Kölner Sauren Fonds-Research AG.

?Die Bedeutung des durch einen Fondsmanager verwalteten Fondsvolumens findet in der Performanceanalyse vieler Investoren noch nicht den gerechtfertigten Stellenwert bei der Beurteilung von dessen künftigem Potential, Mehrwerte zu erzielen?, erklärt Ansgar Guseck, Vorstand der Sauren Fonds-Research AG. Die Verminderung der Flexibilität eines Fondsmanagers ziehe mit wachsendem Volumen steigende Opportunitätskosten nach sich, die in der Folge sämtliche Outperformance gegenüber der Benchmark aufzehren würden.

Als Konsequenz der Studie identifiziert Sauren folgende Strategie: Für den Investor, der in der Lage ist, ein überdurchschnittliches Fondsmanagement frühzeitig zu erkennen, sei es sinnvoll, ein aktiv verwaltetes Fondsprodukt zu wählen, da ein Mehrwert gegenüber dem Vergleichsindex möglich sei. Ansonsten sei es aber rational, ein passives Instrument wie beispielsweise einen Indexfonds zu wählen, das dem Investor die gewünschte Gewichtung im jeweiligen Markt zu möglichst geringen Kosten biete.

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