21. April 2008, 00:00
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ING: China und Geldmarkt

ING Investment Management (ING IM), der globale Asset Manager der niederländischen ING-Gruppe, hat die Deutschland-Zulassung für den Geldmarktfonds ING (L) Renta Fund Euro Liquidity (LU0325909421) sowie den ING (L) Invest China Access (LU0323396548) erhalten.

Der China-Fonds investiert in Aktientitel chinesischer Unternehmen, die an internationalen Börsen beispielsweise in den USA, Singapur oder Hongkong, aber nicht am heimischen A-Aktienmarkt notiert sind. Das Produkt wird von einem achtköpfigen Team um Senior Investment Manager Michael Chiu von Hongkong aus gemanagt. Im Rahmen einer Bottom-up-Strategie stellen die Experten ein konzentriertes Portfolio von 30 bis 40 Unternehmenstiteln aus dem MSCI China Universe zusammen. Derzeit bilden Finanztitel mit rund einem Drittel und Energietitel mit etwa 20 Prozent die größten Positionen. Auf Industriewerte entfallen 18,64 Prozent der ausgewählten Titel.
Die Verwaltungsgebühr beträgt 1,5 Prozent per annum.

Der Geldmarktfonds investiert in Einlagen bei Kreditinstituten sowie sämtliche Arten von Geldmarktanlagen, vorausgesetzt es ha ndelt sich um Titel mit einem AAA-Rating, der Kategorisierung für Titel der höchsten Bonität. Bis zu 20 Prozent des Fondsvermögens investiert Managerin Anne-Pascale Bauwens in Instrumente wie Asset Backed Securities (ABS), Floating Rate Notes sowie Währungsanleihen. Weitere 20 Prozent hält Bauwens in liquiden Mitteln. Als Benchmark des Fonds dient der Geldmarktzins Eonia, der durch die Europäische Zentralbank festgelegte Durchschnittszins für Übernacht-Interbanken-Geschäfte in der Eurozone. Das Renditeziel liegt um ein Prozent über dem Eonia-Index. ?Unser Renditeziel fällt damit vergleichsweise gering aus?, so Bauwens. ?Wir setzen aber ausschließlich auf die sichersten Papiere und sind bereit, dafür eine geringere Rendite in Kauf zu nehmen?.
Anleger zahlen maximal drei Prozent Ausgabeaufschlag und 0,65 Prozent jährliche Verwaltungsgebühr. (hb)

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