11. Juli 2008, 00:00
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Investmentfonds: Nur ein Drittel Privatkunden

Lediglich ein Drittel der von europäischen Fondsgesellschaften verwalteten Investments entfallen auf Privatkunden, so eine aktuelle Studie des Dachverbands der europäischen Fondsindustrie, European Fund and Asset Management Association (Efama), Brüssel.

Demnach machen institutionelle Investoren in Deutschland 58 Prozent der Anleger aus, in Großbritannien sogar 77 und in Frankreich 66 Prozent. Mit einem Anteil von 34 Prozent fallen Profi-Anleger im belgischen Markt am wenigsten ins Gewicht.

Unter den institutionellen Investoren wiederum entfällt der Löwenanteil mit 41 Prozent auf Versicherungen, gefolgt von Pensionsfonds mit 30 Prozent. Banken bringen es im europäischen Durchschnitt lediglich auf einen Anteil von vier Prozent. In Deutschland spielen sie allerdings eine wichtige Rolle und machen 21 Prozent aus.

Deutschland drittstärkster Fondsstandort Europas

Deutsche Investmentgesellschaften managen knapp 15 Prozent des europäischen Investmentfonds-Volumens und belegen damit den dritten Platz im europaweiten Vergleich, so ein weiteres Resultat der Studie. Mit 22 Prozent des Gesamtaufkommens werden die meisten europäischen Fonds von französischen Unternehmen verwaltet, dahinter folgen britische mit 21 Prozent.

Laut den Efama-Daten managen europäische Fondsgesellschaften derzeit Volumina von 7,1 Billionen Euro, während Fonds mit einem Gesamtwert von 7,6 Billionen in Europa domiziliert sind. Fast ein Viertel der Produkte sind in Luxemburg aufgelegt, ein knappes Zehntel in Irland. Die Betrachtung umfasst allerdings auch Fonds, die von außereuropäischen Gesellschaften gemanagt werden, aber in Europa domizilieren. (hb)

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