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14. Mai 2009, 00:00
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Schroders: Indien nicht aufzuhalten

Die indische Wirtschaft trotzt der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, weil sie nur in geringem Maß von Exporten abhängt. Davon ist Manish Bhatia, Fondsmanager des Schroder ISF Indian Equity, überzeugt.

Allerdings stellt Bhatia fest, dass die Kapitalströme aus dem Ausland und die Vergabe inländischer Kredite derzeit zunehmend schwächer ausfallen. ?Grund dafür ist der Rückgang des Risikoappetits in Folge der aktuellen Krise. Der Konsum und die Investitionen in Indien gehen daher wohl weiter zurück.? Resultat: Das jährliche Wachstum des Bruttoinlandsproduktes, das vor der Finanzkrise im Bereich von acht bis neun Prozent lag, soll in den nächsten Jahren auf ein Niveau von etwa fünf bis sechs Prozent sinken.

Good Banks am Ganges

Vorteile Indiens seien vor allem das geringe Durchschnittsalter der Bevölkerung und strukturelle Konsum- und Anlagetrends wie etwa die Infrastruktur, so der Fondslenker. Auch das gesunde Bankensystem werde dazu beitragen, dass Indien der globalen Wirtschaftsabschwächung widersteht.

Der Ausgang der aktuellen Parlamentswahl ändere nichts an den hoffnungsvollen Perspektiven: ?Eine wachstumsfreundliche Politik wird weiter ihren Beitrag leisten, unabhängig davon, wer den Wahlsieg erringt.? Der Kurs der Liberalisierung und wirtschaftlicher Reformen werde in jedem Fall beibehalten. (mr)

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