Tapetenwechsel für Milliardenbetrüger

US-Investor Bernard Madoff, angeklagt wegen einem der größten Anlageskandale der Finanzgeschichte, muss im Gefängnis auf sein Urteil warten und darf nicht in sein Luxus-Appartement zurückkehren.

Madoff hatte sich gestern vor einem Gericht in Manhattan schuldig in allen elf Anklagepunkten bekannt und erklärt, er fühle tiefe Scham angesichts seiner Taten. Wegen Fluchtgefahr schickte der Richter den 70-Jährigen nach der Verhandlung direkt in Haft und ließ ihn in Handschellen abführen.

Die Anklage wirft dem einstigen Mitglied der New Yorker Finanzelite und ehemaligen Verwaltungsratschef der Technologiebörse Nasdaq vor, Anleger mit einem Schneeballsystem um einen zweistelligen Milliardenbetrag geprellt zu haben. Das Urteil wird im Juni erwartet. Madoff droht eine Haftstrafe von bis zu 150 Jahren. (hb)

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