UBS: Infrastruktur für Instis

UBS Global Asset Management bringt den Dachfonds UBS Afa Global Infrastructure Multi-Manager für deutsche institutionelle Investoren auf den Markt.

Die Fund-of-Fund-Lösung sei für Schweizer Investoren schon seit knapp zwei Jahren am Markt, so die Mitteilung. Bei einem Anlagehorizont von zehn bis 15 Jahren soll die Gesamtrendite des Infrastruktur-Fonds bei rund acht bis neun Prozent jährlich liegen. 1,5 Milliarden Euro seien dem Fonds bislang zugeflossen, mit dem nun ausgedehnten Vertrieb soll eine weitere Milliarde Euro dazukommen.

Investiert werde in rund 15 bis 20 Single-Funds beziehungsweise etwa 120 Anlagen weltweit. Der Investitionsschwerpunkt liege mit mindestens 80 Prozent auf sogenannten Brownfield-Anlagen in OECD-Ländern. Brownfields sind bestehende Infrastrukturanlagen, die bereits Erträge erwirtschaften. Mit höchstens 20 Prozent werden Projektentwicklungen, die sogenannten Greenfields, beigemischt.

Die Infrastrukturinvestments werden unterteilt in vier Kategorien: Energie und Versorger, Transport, Kommunikation sowie Public Private Partnership. Der Bereich Energie und Versorger umfasst Wasserwerke und -aufbereitung, Gaswerke und -lager sowie Kraftwerke und Stromnetze. Zu Transportanlagen gehören Brücken, Straßen, Zugverbindungen, See- und Frachthäfen, Tunnel sowie Fährverbindungen. Kommunikation meint Satellitensysteme, Kabelnetzwerke und Übertragungsmasten. Public Private Partnership umfasst Schulen, Krankenhäuser, Kasernen und öffentliche Verwaltungsgebäude. (mr)

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