15. Juli 2010, 17:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DDV: Zertifikatemarkt gönnt sich eine Auszeit

Der deutsche Zertifikatemarkt legte im April nach anhaltendem Wachstum in den Vormonaten eine Verschnaufpause ein. Die Monatsstatistik, die der Deutsche Derivate Verband (DDV) regelmäßig bei vierzehn Banken erhebt, weist ein um 56 Millionen Euro (0,05 Prozent) geschrumpftes Marktvolumen von insgesamt 106 Milliarden Euro aus.

Pause-auszeit-127x150 in DDV: Zertifikatemarkt gönnt sich eine Auszeit Der DDV macht vor allem gefallene Zertifikatekurse und die damit verbundenen negativen Preiseffekte für den minimalen Rückgang verantwortlich. Die Produktpreise sanken um durchschnittlich 0,7 Prozent. Preisbereinigt nahm das ausstehende Volumen im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent zu.

Die vierzehn teilnehmenden Banken repräsentieren etwa 85 Prozent des Gesamtmarkts. Rechnet man die Zahlen auf alle Emittenten hoch, so beläuft sich das Gesamtvolumen des deutschen Zertifikatemarkts Ende April laut DDV auf 106,0 Milliarden Euro.

Das Größenverhältnis von Anlagezertifikaten und Hebelprodukten veränderte sich im April nur geringfügig. Während auf die Anlageprodukte 98,9 Prozent entfielen, hatten die Hebelprodukte einen Anteil von 1,1 Prozent.

Sicherheit stand bei den Anlegern im Berichtsmonat wieder im Vordergrund. Entsprechend waren bei den Produktkategorien Anlageprodukte mit vollständigem Kapitalschutz besonders gefragt. Mit 64,7 Prozent vereinten sie fast zwei Drittel der nachgefragten Anlageprodukte auf sich. (hb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nach Bundestag stimmt auch Bundesrat für die Grundrente

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat der Grundrente zugestimmt, durch die kleine Renten von rund 1,3 Millionen Menschen aufgebessert werden sollen.

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Ermittlungen gegen Wirecard-Manager auch wegen Untreueverdachts

Im Skandal um fehlende Milliarden beim Dax-Konzern Wirecard ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” nun auch wegen Untreueverdachts gegen den Ex-Vorstandschef und weitere Manager.

mehr ...

Berater

Soli-Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwägt Soli-Ersparnis in Altersvorsorge zu investieren

Willkommener Geldsegen für eine finanziell selbstbestimmte Zukunft: Die Deutschen begrüßen die „Soli-Abschaffung“ und erwägen die Ersparnis für die eigene Altersvorsorge einzusetzen. Das geht aus einer von Swiss Life Select in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Studie mit 2.048 Personen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

Wirecard-Skandal – Wirtschaftsprüfer im Auge des Sturms

Der Bilanzskandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard hat Anleger Milliarden gekostet. Mittlerweile steht auch der zuständige Wirtschaftsprüfer EY im Fokus. Der Prozessfinanzierer Foris AG arbeitet mit führenden Bank- und Kapitalrechtskanzleien an gemeinsamen Lösungen.

mehr ...