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9. Dezember 2010, 13:01
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Neuer Schroders-Fonds soll von demografischer Entwicklung profitieren

Der jüngste Aktienfonds der britischen Fondsgesellschaft Schroders soll Demografietrends und Wohlstandsumverteilung nutzen, um eine Rendite jenseits des Börsenindexes MSCI All Countries World abzuliefern. Der Schroder ISF Global Demographics & Wealth Dynamics (LU0557291076) ist hierzulande ab sofort zum öffentlichen Vertrieb zugelassen.

Buddha-hk-127x150 in Neuer Schroders-Fonds soll von demografischer Entwicklung profitierenDazu setzen Fondsmanager Jürgen Lanzer und sein Teams auf Unternehmen, denen die erwarteten Entwicklungen zusätzliche Gewinne bescheren. Wesentliches Thema ist der Aufstieg der asiatischen Schwellenländer.

„Die weltweite Bevölkerungsentwicklung wird Auswirkungen auf das Anlageumfeld haben. Investoren sollten sich auf diese einschneidenden Veränderungen und die steigende Bedeutung der asiatischen Konsumenten einstellen“, sagt Achim Küssner, Geschäftsführer bei Schroder Investment Management.

Schroders hat sechs Schlüsselthemen identifiziert, mit denen sich demografische Trends bei der Geldanlage nutzen lassen. Neben einem Konsumschub und einer stärkeren Nachfrage nach Finanzdienstleistungen sind dies die wachsende Bedeutung des Gesundheitswesens, veränderte Ernährungsgewohnheiten, die Urbanisierung und die zunehmende Notwendigkeit zur Altersvorsorge.

Ins Portfolio kommen Gesellschaften, deren Wachstumschancen noch nicht im Aktienkurs eingepreist sind. Ausgewählt werden 40 bis 60 Einzelpositionen.

„Viele Anleger sind sich der anstehenden Veränderungen bewusst, vernachlässigen diese Erkenntnisse aber bisher bei ihren Investitionsentscheidungen. Treppenlift und Lesebrille werden immer wichtiger, denn das Durchschnittsalter wird weiter steigen“, erklärt Küssner die Investmentidee: „Im Jahr 2050 werden bereits 22 Prozent der Menschen älter als 60 Jahre sein. Zudem wird die Bevölkerungszahl bis 2050 von derzeit zwei auf neun Milliarden zunehmen. 98 Prozent dieses Zuwachses entfallen auf die Schwellenländer und dabei besonders auf China und Indien.”

Neben einem Ausgabeaufschlag von maximal fünf Prozent entrichten Anleger eine Management Fee in Höhe von 1,5 Prozent. (mr)

Foto: Shutterstock

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