11. April 2012, 08:30
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Best-of-Express-Zertifikate: Am besten nimm gleich Drei

17,6 Prozent Kursanstieg beim DAX im ersten Quartal 2012 – das hatte die Börsenwelt bei dem seit 1988 berechneten Leitindex bislang noch nicht erlebt. Kein Wunder, dass die Anleger ihre noch vor Jahresfrist vorherrschende Zurückhaltung aufgeben und immer risikofreudiger werden.

Best-of-Express-ZertifikateSo greifen die Investoren längst nicht mehr nur zu reinen Index-Produkten, sondern wagen sich vermehrt auch an Einzelaktien heran, was die steigende Zahl an entsprechenden Papieren erklärt. Als „Zünglein an der Waage“ fungiert dabei meist die implizite Volatilität, die beim DAX in Form des VDAX New aktuell nur noch bei rund 21 Prozent notiert.

Im vergangenen August hatte sie noch bei fast 50 Prozent gelegen. Wer nach besonders attraktiven Zertifikate-Ausstattungen sucht, muss deshalb fast zwangsläufig einen Gang höher schalten und auf Einzelwerte setzen, die idealerweise auch noch eine möglichst hohe Schwankungsbreite aufweisen sollten.

Wem auch das noch nicht Risiko genug bedeutet, wird von dem einen oder anderen Emittenten leider noch immer mit sogenannten „Multi-Asset“-Produkten beliefert, die nach dem berühmt-berüchtigten „Worst-of“-Prinzip funktionieren und den Erfolg des gesamten Investments an den am schwächsten performenden Titel koppeln.

Doch wo möglicherweise der „Biggest Loser“ allein die Anlage bestimmt, ist die Gefahr von Verlusten besonders hoch und kaum mit dem einen oder anderen Prozentpunkt mehr an Rendite-Chance zu rechtfertigen. Das Fiasko während der Finanzkrise 2008 gerade mit solch kaum richtig einschätzbaren Produkten sollte allen noch ein warnendes Beispiel sein.

Umso erfreulicher, dass sich die Commerzbank seit kurzem des genau umgekehrten Mechanismus besinnt und Investoren zwei sogenannte Best-of-Express-Zertifikate anbietet. Darin enthalten als Basiswerte die Aktien von jeweils drei verschiedenen DAX-Konzernen.

Seite 2: Vorteile der „Best-of-Three“-Baskets

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