Anzeige
12. Juni 2012, 12:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Oppenheim-Fonds setzt auf chinesische Bonds

Der neue SOP Anleihen China Plus (LU0776283714) investiert in chinesische und weitere asiatische Rentenpapiere und soll vor allem vom Aufwertungspotenzial von Renminbi und Co. profitieren.

Emerging Markets

Der Publikumsfonds der Luxemburger Oppenheim Asset Management Services S.à r.l. soll überwiegend in Renminbi-Anleihen sowie in asiatische US-Dollar-Anleihen, die auf Renminbi gesichert werden. Dazu kann das Fondsmanagement Währungen aus anderen asiatischen Ländern, unter anderem aus Südkorea, Taiwan, Indien, Singapur und Malaysia, erwerben.

„Die lokalen Anleihenmärkte in China und anderen asiatischen Ländern bieten derzeit ein attraktives Zinsniveau“, erklärt Dr. Wolfgang Leoni, Chief Investment Officer und Mitglied des Vorstands bei der Kölner Sal. Oppenheim: „Interessant erscheinen insbesondere Anleihen regional tätiger Unternehmen. Sie können vom Wachstumspotenzial einer der bevölkerungsreichsten Regionen der Welt und vom großen Nachholbedarf der lokalen Wirtschaft profitieren. Ein Vergleich der Kaufkraft deutet außerdem auf eine deutliche Unterbewertung der chinesischen Währung hin. Durch jahrzehntelange Exportüberschüsse verfügt China zudem über die weltweit größten Devisenreserven. Zusammengenommen sind dies für uns sehr überzeugende Faktoren, die für ein Renminbi-Engagement sprechen.“

Die Anlagestrategie konzentriert sich zum Start des Fonds auf Investmentgrade-Anleihen, während Non-Investmentgrade-Anleihen als Beimischung dienen. Den Schwerpunkt legt Sal. Oppenheim beim neuen SOP AnleihenChinaPlus auf Zinspapiere, die auf den in Honkong gehandelten sogenannten „Offshore-Renminbi“ mit Währungskürzel CNH lauten oder in CNH gesichert sind. Seit 2010 ist der Hongkonger Renminbi-Markt für institutionelle Investoren frei zugänglich. Ferner können im Fonds andere asiatische Währungen berücksichtigt werden, teilt Oppenheim mit.

„Für das Management des Fonds haben wir die Spezialisten der BOCHK Asset Management Limited, Hong Kong, eine Tochtergesellschaft der Bank of China, gewinnen können. Diese verfügen über fundierte Marktkenntnisse vor Ort und haben bereits bewiesen, dass sie ihre Erfahrung in Erfolge für den Anleger umsetzen können“, sagt Leoni.

Die Bank of China (BoC), die bereits zwei Renminbi-Fonds erfolgreich platziert hat, gehört zu den größten chinesischen Banken und wurde von der chinesischen Notenbank zur alleinigen Clearing-Bank für Renminbi in Hongkong bestimmt. Das Managementteam des Fonds wird geleitet von Ken Hu.

Das Anlageziel möchte Hu durch eine Kombination von Top-Down- und Bottom-Up-Sektor- und Wertpapierkreditanalysen, Zinsmanagement sowie Landes- und Währungsallokationen erreichen. Zudem werden Risikofaktoren gründlich analysiert: In einer hauseigenen Datenbank der BOCHK Asset Management Limited werden die Ergebnisse eines internen Rating-Verfahrens ebenso berücksichtigt wie der Einfluss nicht gewinnorientierter Anleger und ausländischer Investoren. Das interne Rating-Verfahren bezieht dabei die Entwicklung der bewerteten Risikofaktoren im Zeitablauf sowie die Datenqualität ein und liefert schnellere Einschätzungen als externe Rating-Agenturen.

Der Fonds kostet maximal drei Prozent Ausgabeaufschlag. Die jährlichen Gebühren belaufen sich auf 1,2 Prozent. (mr)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

mehr ...

Immobilien

Anstieg der Immobilienpreise im Norden und Osten verlangsamt

Die Wohnimmobilienpreise steigen weiter. In einigen Märkten zeichnet sich aber bereits ab, dass die Geschwindigkeit, mit der die Preise wachsen, abnimmt. Der Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise Region Nord/Ost hat die Wohnimmobilienmärkte in Dresden, Hamburg, Hannover und Berlin untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

LSE-Chef Xavier Rolet verlässt Londoner Börse

Die London Stock Exchange (LSE) verliert Ende 2018 ihren Vorstandsvorsitzenden Xavier Rolet. Der Franzose wollte das Unternehmen bereits nach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Börse verlassen. Rolet schaffte es, den Wert der LSE während seiner Amtszeit zu vervielfachen.

mehr ...

Berater

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...