Anzeige
4. Juni 2012, 10:40
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Konjunktursorgen belasten Rohstoffe

Die europäische Schuldenkrise und das übersichtliche Wirtschaftswachstum in China und den USA hemmen die Risikofreude der Investoren: „Davon sind zwar alle Anlageklassen betroffen, Rohstoffe verzeichnen jedoch die heftigsten monatlichen Rückschlage seit 2008“, weiß Ole Hansen, Rohstoffexperte der dänischen Saxo Bank.

RohstoffeWährend der Index Dow Jones UBS Rohstoffe im Mai um mehr als neun Prozent an Wert verloren hat, ist der energielastige S&P GSCI um 13 Prozent nach unten gerutscht. Hansen: „Nach unten gezogen haben diesen Index vor allem die Ölsorten WTI und Brent. Seit ihren Höchstpreisen fielen beide Sorten um mehr als 20 Prozent. Dort ist jetzt sogar schon von einem Bärenmarkt die Rede.“ Der Fokus der Aufmerksamkeit verschiebe sich zusehends von geopolitischen Risiken hin zu einer rückläufigen Nachfrage.

Gold läuft noch am besten

Obwohl Goldanleger seit Wochen über angeschlagene Märkte klagten, hätten Edelmetalle im Mai die beste relative Performance der Commodities hingelegt. „Investoren haben Gold also noch nicht als sicheren Hafen abgeschrieben. In Euro hat Gold sogar einen leichten Gewinn verzeichnet,“ so Hansen.

Auch Platin gab im Mai nach. Hansen erklärt: „Der Abschlag von Platin gegenüber Gold hat sich auf 11,5 Prozent erhöht. Die Fundamentaldaten für das Edelmetall sehen aber gut aus, da Lieferengpässe einer weiterhin regen Automobilnachfrage gegenüberstehen.“

Auch Jeremy Baker, Portfoliomanager des Vontobel Fund – Belvista Commodity, glaubt, dass Konjunktursorgen die Preise belasten: „Im April sowie Anfang Mai sahen die Märkte einen Ausverkauf bei Rohstoffen, da die europäischen Zinsspreads aufgrund der sich andeutenden europäischen Bankenprobleme beträchtlich stiegen.“ (mr)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

mehr ...

Immobilien

Top-Bürostandorte: Flächenmangel gefährdet Entwicklung

Die Top-Standorte des deutschen Bürovermietungsmarktes haben sich 2016 dynamisch entwickelt. Der Marktbericht Büroimmobilien von Immobilienscout24 Gewerbeflächen hat untersucht, in welchen der Städt die Mieten und Umsätze am höchsten sind.

mehr ...

Investmentfonds

“Öl bleibt unser Lieblingsrohstoff”

Lohnt sich 2018 die Investition in Rohstoffe? Und sollten Anleger in Zeiten fallender Börsenkurse auf Gold setzen? Über diese Fragen hat Cash. mit Simon Lovat gesprochen, er ist Rohstoffanalyst und Teil des Teams um den Carmignac Portfolio Commodities Fonds.

mehr ...

Berater

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...