Anzeige
17. Januar 2012, 13:18
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Fondsmanager glauben an Euro

Rund um den Globus gehen Fondsmanager davon aus, dass die Eurozone überleben wird. Mehr als drei Viertel sind sogar zuversichtlich, dass 2012 kein einziges Mitgliedsland die Gemeinschaftswährung aufgeben muss.

AusblickZu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Umfrage, welche die Londoner Investmentgesellschaft Aviva Investors, eine Tochter des Aviva-Versicherungskonzerns, weltweit unter 188 Fondsmanagern durchgeführt hat. Die Investmentprofis erwarten zudem die Gründung einer Fiskalunion innerhalb der nächsten zehn Jahre.

Die Resultate im Einzelnen: Lediglich 23 Prozent der befragten Fondsmanager rechnen mit Austritten in diesem Jahr. Rund 41 Prozent prognostizieren aber, dass mehrere Länder innerhalb der nächsten Dekade die Eurozone verlassen werden.

Fiskalunion ante portas

Gut die Hälfte rechnet mit einer Vertiefung der Gemeinschaft und innerhalb der nächsten zehn Jahre mit der Gründung einer Fiskalunion. Die Einschätzungen sind heterogen: 41 Prozent erwarten nicht, dass es der EZB oder der Politik gelingen wird, bis Ende dieses Jahres ausreichend Vertrauen in die Eurozone herzustellen.

„Dies ist unsere erste Umfrage unter externen Fondsmanagern aller wichtigen Anlagenklassen weltweit. Generell besteht kein Konsens über die Zukunft des Euro. Während wir weiterhin die Fähigkeit unserer Fondsmanager überprüfen, mit den Auswirkungen eines möglichen Zusammenbruchs der Eurozone fertig zu werden, zeigen die Umfrageergebnisse doch zumindest, dass die Fondsmanager auf Sicht eines Jahrzehnts mehrheitlich optimistischer sind und in der Gründung einer Fiskalunion eine mögliche Grundlage zur Stabilisierung des Euro sehen“, sagt Nick Mansley, Global Director des Bereichs Aviva Investors Multi Manager.

Good bye, Britannia

Die Antworten zum Wirtschaftswachstum fallen dagegen eindeutig aus: Bei einem Vergleich zwischen den USA, Großbritannien und Deutschland geben 83 Prozent der befragten Fondsmanager an, das größte BIP-Wachstum 2012 in den USA zu vermuten, nur 17 Prozent in Deutschland und keiner in Großbritannien. Dafür geht knapp die Hälfte (48 Prozent) davon aus, dass die Briten die höchste Inflation verzeichnen werden.

Mehr als die Hälfte der Anlageprofis (54 Prozent) sehen noch vor Ende 2013 steigende Zinsen, am ehesten in den USA und am wenigsten in der EU. (mr)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Kfz-Ersatzteile: GDV sieht “monopolartige” Strukuren

Bemerkenswerte Preisentwicklung bei Kfz-Ersatzteilen: So sind etwa Rückleuchten, Motorhauben und Windschutzscheiben in den letzten zwölf Monaten erneut deutlich teurer geworden. Von August 2017 bis August 2018 im Schnitt um vier Prozent, Scheinwerfer sogar um sieben Prozent. Das geht aus einer GDV-Auswertung der Schadenkalkulations-Datenbank Audatex hervor.

mehr ...

Immobilien

Energieeffizientes Bauen zahlt sich nicht immer aus

Energieeffizientes Bauen entlastet den Geldbeutel privater Bauherren – was Politik und Hersteller häufig versprechen, trifft in der Praxis nicht immer zu. Die Verbraucherschutzorganisation nennt Tipps, damit sich Energiemaßnahmen wirklich lohnen.

mehr ...

Investmentfonds

So behalten Sie den Überblick über ihr Depot

Chaos im Depot, einseitige Anlagestrategie oder noch gar kein Depot? Wer sein Depot aufräumen oder neu aufbauen will, muss wissen wie. Dafür hat Stiftung Warentest eine Anleitung in vier Schritten erstellt und eine Übersicht über 18.000 Fonds und ETFs.

mehr ...

Berater

Keine Angst trotz Provisionsdeckel

Das nennt man wohl ein Remis: 47,2 Prozent der Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) gehen davon aus, dass die Auswirkungen eines Provisionsdeckels sie kaum treffen würde. Dagegen erwarten 30,3 Prozent spürbare Auswirkungen, für 22,5 Prozent wäre es hart oder sehr hart. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Verbands.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Mietrecht: Was da ist, muss bleiben

Sind bei der Besichtigung einer Mietwohnung noch Gegenstände oder Einbauten des bereits ausgezogenen Vormieters vorhanden, kann der neue Mieter verlangen, dass diese auch bleiben. Macht der Vermieter den Mieter nicht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass ein Gegenstand nicht zur Wohnungsausstattung gehört, schließt ihn der Mietvertrag automatisch mit ein. So entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH das Amtsgericht Nürnberg hinsichtlich einer vom Vormieter zurückgelassenen Markise.

mehr ...