18. September 2012, 10:44
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Haspa lanciert Währungsfonds

Die Hamburger Sparkasse (Haspa) hat mit der Frankfurter Fondsgesellschaft Universal-Investment den Währungsfonds UI (DE000A1JZLD5) gestartet. Der Anleihefonds soll durch Investments in Währungen von finanziell solide aufgestellten Staaten allzeit Rendite erzielen.

WährungsfondsDer Anlageschwerpunkt wird laut Haspa in Ländern und Währungsräumen liegen, die die sogenannten Maastricht-Kriterien zur Staatsverschuldung erfüllen. “Im Euroraum erfüllt derzeit kaum ein Land diese Anforderungen. Deshalb stellen globale Währungen eine interessante Anlagealternative zur Portfoliodiversifikation dar”, sagt Achim Lange, Leiter Portfoliomanagement der Haspa. Zu den Kriterien gehören eine maximale Staatsverschuldung von 60 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) sowie eine jährliche Neuverschuldung von höchstens drei Prozent des BIP.

Keine Währungen aus Schuldenstaaten

Das Anlageteam der Hamburger Sparkasse wählt die Fremdwährungen laut Mitteilung anhand einer fundamentalen Analyse aus. Die Rendite soll laut Haspa unabhängig von der Entwicklung an den Kapitalmärkten erzielt werden können. Wichtige Faktoren für die Anlageentscheidung sind das Wirtschaftswachstum, die Arbeitslosenquote und die Inflationsentwicklung des Landes. In der Regel wird ein Schwerpunkt auf acht bis zehn Währungen im Portfolio gelegt. Das Universum umfasst unter anderem die schwedische und norwegische Krone, den chinesischen Renminbi sowie den Kanada-, Australien- und Neuseeland-Dollar.

„Aufgrund der hohen Staatsverschuldung sind etwa der US-Dollar und der japanische Yen nicht in unserem Anlageuniversum zu finden. Beide Währungen stellen derzeit nur eine kurzfristige Absicherung gegenüber dem Euro, aber keine langfristige Versicherung, dar“, so Lange. Insgesamt strebt das Portfoliomanagement an, vollständig in globalen Währungen investiert zu sein.

Der Ausgabeaufschlag liegt bei 2,5 Prozent. Die jährlichen Gebühren betragen ein Prozent. (mr)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...

Immobilien

USA: Baubeginne und Genehmigungen legen wieder zu

Der US-Immobilienmarkt hat sich nach einem leichten Dämpfer wieder besser entwickelt. Nach einem Rückgang im August erhöhten sich im September sowohl die Baubeginne als auch die Baugenehmigungen wieder. 

mehr ...

Investmentfonds

Brexit und Corona: Märkte in USA, Europa und UK mit unterschiedlichen Vorzeichen

Chris Iggo, CIO Core Investments, richtet seinen Blick auf die Märkte und sieht unterschiedliche Vorzeichen für Amerika, Europa und Großbritannien

mehr ...

Berater

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...