Schroders empfiehlt Katar & Co.

Obwohl Aktien aus Frontier Markets wie Katar im zurückliegenden Jahr besser performt haben als Titel aus den weiter entwickelten Schwellenmärkten, sehen Experten wie Schroders-Fondsmanager Rami Sidani dort große Chancen.

Anleger haben die Frontier Markets noch nicht ausreichend auf dem Radar, erläutert Rami Sidani, Fondsmanager des Schroder ISF Frontier Markets Equity: „Derzeit werden die Frontier-Märkte immer noch mit einem Abschlag gegenüber den Schwellenländern gehandelt – und das, obwohl sie bessere Wachstumsaussichten als diese bieten.“ Außerdem seien sie mit einem Rabatt gegenüber ihren historischen Durchschnitten zu haben.

Grenzmärkte legen kräftig zu

Vergleich der Aktienindizes zwischen April 2012 und April 2013 zeigt: Anleger haben im Aktienindex MSCI Frontier Markets eine Wertentwicklung von 16,7 Prozent erzielt, im Schwellenlandindex MSCI Bric vier Prozent und im Weltindex MSCI World 14,1 Prozent. Darüber hinaus sei die Korrelation zwischen diesen Segmenten gering, so Sidani.

Der Fondsmanager hofft auf baldige Aufstiege in die höhere Liga: „So könnten die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Katar in nicht allzu ferner Zukunft in den Index MSCI Emerging Markets aufsteigen. Wenn diese Länder den Status als Schwellenland erreichen, wird es kräftige Kursanpassungen geben. Denn dann rücken die Frontier Markets langsam stärker in den Fokus internationaler Anleger.“

Aktien aus den Frontier Markets böten zudem hohe Dividendenerträge, die mit Blick auf das aktuelle Niedrigzinsumfeld für Anleger attraktiv seien, so Sidani. (mr)

Foto: Shutterstock

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