Legg Mason: 2014 ideal für Stockpicker in den USA

Das britische Investmenthaus Legg Mason zieht für den Zustand des US-Marktes Parallelen mit der Situation um die Jahrtausendwende und bewertet die Bedingungen als ideal für Stockpicker.

Legg Mason sieht für Anleger an der US-Börse gute Gelegenheiten.

 

„Im Prinzip sind die Marktbedingungen in den USA 2014 wie auch schon 2000: Es gibt Korrekturen bei überbewerteten Unternehmen und mittendrin jede Menge Chancen für Investoren, die in den richtigen Sektoren suchen“, fasst Even Bauman, Co-Fondsmanager des zwei Milliarden US-Dollar schweren Legg Mason ClearBridge US Aggressive Growth Fund, die aktuelle Lage am amerikanischen Aktienmarkt zusammen.

Gefahr der Blasenbildung

In manchen Sektoren warnt Bauman sogar vor einer möglichen Blase – etwa im Bereich 3D-Druck oder Big Data. Hier gäbe es aber mittlerweile erste Korrekturen und auch die Volatilität nehme zu. Überhaupt geht der USA-Experte der Legg Mason-Tochter davon aus, dass 2014 deutlich stärker von Volatilität geprägt sein wird als die vergangenen Jahre. Charakteristisch hierfür sei, dass Aktienpreise eher von einer Reihe von Aktienereignissen als von Makro-Themen getrieben werden.

Aus diesem Grund sei 2014 wie auch schon 2000 eher ein Jahr für Stockpicker, in den richtigen Sektoren könne man nämlich Geld verdienen. „Unternehmen mit starken Fundamentaldaten und echten Bruttogewinnen werden in diesem herausfordernden Marktumfeld glänzen. Darüber hinaus mögen wir Titel, deren Bilanzen zunehmen“, sagt Bauman.

Steigende Notierungen

Ein weiterer Trend, der sich aus dem letzten Jahr fortsetzen dürfte, sei laut Bauman, das Übernahmen vom Markt honoriert würden: „Schon 2013 konnten wir steigende Aktienpreise nach Übernahmen beobachten. Das zeigt, welche Prämie der Markt bereit ist, für wertsteigernde Akquisitionen zu bezahlen. Wir gehen davon aus, dass dies auch in diesem Jahr anhält.“ 

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