Vermögensverwaltende Fonds aus Tirol

Das Tiroler Bankhaus Jungholz und die Frankfurter Fondsgesellschaft Universal-Investment haben ein Quartett vermögensverwaltender Mischfonds aufgelegt.

Tirol ist Heimat des Bankhauses Jungholz, das deutschen Anlegern ab sofort vermögensverwaltende Fonds anbietet.

Die vier Fondskonzepte unter dem Titel „Vermögensmandat Strategie“ bieten laut Universal-Investment eine flexible Allokation der Anlageklassen Renten, Alternatives, Rohstoffe und Aktien. Die unterschiedlichen Anlagestrategien sollen von sicherheits- bis chancenorientiert reichen.

„Umgesetzt werden diese vor allem durch Bonuszertifikate auf europäische Aktien, die auch in seitwärts und leicht abwärts gerichteten Märkten positive Erträge erzielen können und für die feste Stopp-Marken gesetzt werden“, heißt es von der Fondsgesellschaft.

Mit Zertifikaten und ETFs in Aktien

Die Risikoprofile unterscheiden sich anhand der Volatilität zwischen 3,5 und elf Prozent pro Jahr sowie der verschiedenen Investitionsquoten für die Asset-Klassen. Die Rendite soll jährlich zwischen 2,5 und 6,5 Prozent liegen. Die Fondsstrategie setzt bei der Titelauswahl auf einen Top-down-Ansatz. Genutzt werden unterschiedlichste Instrumente – etwa auch Zertifikate auf Aktien und ETFs – die der Kapitalmarkt bietet.

Andreas Kneidl, Leiter Vermögensverwaltung beim Bankhaus Jungholz, sagt: „Der Schlüssel für einen langfristigen Anlageerfolg liegt darin, Wachstumschancen, die sich aus einer solchen Kombination unterschiedlicher Anlageklassen ergeben, aufzugreifen.“

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Der Fonds Vermögensmandat Strategie Stabil (DE000A1110E5) hat bis zu 20 Prozent Aktienquote, der Vermögensmandat Strategie Ertrag (DE000A1110D7) bis zu 30 Prozent. Der Vermögensmandat Strategie Wachstum (DE000A1110F2) soll im Schnitt eine fünfzigprozentige Aktiequote realisieren und der Vermögensmandat Strategie Chance (DE000A1110C9) sogar zwischen 70 und 100 Prozent im Equity-Bereich anlegen.

Die laufende Kosten liegen je nach Aktienquote zwischen 1,3 Prozent und 1,5 Prozent per annum. Den Ausgabeaufschlag geben die Tiroler mit jeweils zwei Prozent an, für den Chancen-Fonds sind es 2,5 Prozent. Hinzu kommt jeweils noch eine zehnprozentige Performance Fee auf die erzielte Rendite. (mr)

Foto: Shutterstock

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