20. März 2014, 09:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

ACM Bernstein erwartet starken Renminbi

Das kürzlich angekündigte Lockern des Wechselkursspielraums ändert nichts am Aufwertungspotenzial der chinesischen Währung Renminbi. Davon sind die Analysten der New Yorker Fondsgesellschaft ACM Bernstein überzeugt.

Renminbi

“Dieser Schritt ist keinesfalls ein Signal, wonach die Regierung in Peking von ihrer Politik der kontrollierten Aufwertungen abweichen könnte. Wir glauben vielmehr, dies ist ein wichtiges Signal der Regierung, dass die Finanzreformen fortgeführt werden“, sagt Anthony Chan, Volkswirt bei ACM Bernstein in Hongkong.

Seiner Einschätzung nach hat die chinesische Regierung den Renminbi-Kurs im Februar gesenkt, um kurzfristig orientierte Spekulanten abschrecken. Diese hatten sich massiv am Devisenmarkt engagiert. Mit der Währungsabwertung dürfte China nun seinem Ziel näher gekommen sein, unerwünschten Spekulanten die Tür zu weisen.

“Künftig frei konvertierbar”

Der Fondsmanager des ACM Bernstein Renminbi Income Plus, Hayden Briscoe, geht noch weiter: „Der Renminbi entwickelt sich eindeutig zu einer Weltreservewährung, insbesondere für die Schwellenländer-Regionen. Wir glauben fest daran, dass die Währung zukünftig frei konvertierbar sein wird. Die Regierung in Peking hat sich in Ihrem aktuellen Fünfjahresplan in dieser Richtung geäußert.” Der Renminbi könnte noch vor 2020 frei gehandelt werden, wesentlich früher als die meisten Experten erwarten, so Briscoe.

“Unter der Oberfläche bewegen sich die Dinge schnell: So kletterte der von China in Renminbi abgewickelte Handel zuletzt von 8 auf über 20 Prozent; ein Wachstum auf über 50 Prozent wird erwartet. Bereits jetzt ist der Renminbi die am siebthäufigsten gehandelte Währung weltweit, obwohl der Handel mit der chinesischen Währung noch nicht internationalisiert wurde“, stellt der Experte fest. (mr)

Foto: Shutterstock

 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Financial Advisors Awards 2020 – bewerben Sie sich jetzt!

Am 20. November 2020 werden zum 18. Mal die Financial Advisors Awards vergeben, die zu den bedeutendsten Produktauszeichnungen der Finanzdienstleistungsbranche zählen. Die Preisverleihung findet anlässlich der Cash.Gala statt. Die Bewerbungsphase ist jetzt gestartet.
 
Renminbi
 
Jetzt ist es wieder an der Zeit, Produkte für die Wahl der Besten bei Cash. einzureichen. Die Frist zur Anmeldung der Produkte läuft bis zum 5. Oktober 2020.
 
Am 20. November werden auf dem Hamburger Süllberg die begehrten Financial Advisors Awards nunmehr zum 18. Mal von Cash. verliehen. In 2020 sind es neun Kategorien aus den Produktsparten Versicherungen, Investmentfonds, Sachwertanlagen und Digitalisierung, in denen Produkte ausgezeichnet werden.
 
Renminbi
 
 
 
Die Produktkategorien im Jahr 2020
  • Arbeitskraftabsicherung
  • PKV/Pflegezusatzversicherungen
  • Altersvorsorge
  • Sachversicherungen
  • Digitale Produkte
  • Investmentfonds
  • Mischfonds
  • Sachwertanlagen (AIF)
  • Vermögensanlagen/Direktinvestments
Aus allen Bewerbungen werden in jeder der neun Kategorien die fünf besten Produkte nominiert.
Aus diesem Quintett von Gewinnern kürt eine Fachjury den Sieger, der dann im Rahmen der festlichen Cash.Gala prämiert wird. Die Jury setzt sich aus einem Vertreter eines Analysehauses, eines führenden Branchenvertriebs sowie der Cash.-Chefredaktion zusammen. Die Beurteilung der eingereichten Produkte erfolgt nach dem Maßstab besonderer Leistungen in den folgenden Kriterien:
  • innovativ
  • transparent
  • anlegerfreundlich und
  • vermittlerorientiert.
Den Rahmen für die Verleihung der Financial Advisors Awards bildet die Cash.Gala – der Jour fixe der Finanzdienstleistungsbranche. Die Bekanntgabe der Sieger und Gewinner wird von den geladenen Gästen in jedem Jahr mit Hochspannung erwartet.
 
Das einmalige Ambiente des Süllbergs bietet den würdigen Rahmen für die Preisverleihungen. Sternekoch Karlheinz Hauser und ein hochklassiges Entertainmentprogramm sorgen für weitere Highlights am Gala-Abend.
mehr ...

Immobilien

Baugenehmigungen: Neubau nicht den Weg versperren

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist im Mai 2020 in Deutschland der Bau von insgesamt 32.000 Wohnungen genehmigt worden. Dies seien 3,9 Prozent mehr Baugenehmigungen als im Mai 2019. Besonders deutlich sei die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gestiegen (plus 8,7 Prozent).

mehr ...

Investmentfonds

Die eigentliche Frage im Fall Wirecard

Am Ende wird es wohl der größte Bilanzskandal in der Geschichte der Bundesrepublik sein. Allen Fragen um Konten auf den Philippinen, Fehler beim Wirtschaftsprüfer EY und Versäumnisse der Aufsicht BaFin in den kommenden Monaten muss vorangestellt werden: Warum hat niemand hinterfragt, wie Wirecard sein Geld wirklich verdient? Eine Kolumne von Lucas von Reuss, geschäftsführender Gesellschafter der Quant IP GmbH in München. Die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh agiert als Haftungsdach für diesen Fondsmanager.

mehr ...

Berater

Rekordjagd in der Versicherungsbranche: Auch Münchener Verein präsentiert Bestergebnis

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe hat im Geschäftsjahr 2019 mit 120 Millionen Euro ein Rekord-Jahresergebnis erzielt. Es ist mit einer Steigerung von 27,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr der höchste Wert in der fast hundertjährigen Unternehmensgeschichte.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds besorgt sich fünf Millionen Euro am Kapitalmarkt

Der Asset Manager Lloyd Fonds AG hat heute die Wandelschuldverschreibung 2020/24 im Nennbetrag von fünf Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Die Emission stieß insbesondere bei den neuen Investoren auf positive Resonanz.

mehr ...

Recht

“Mein Name ist Hufeld”: BaFin warnt vor Fake-Anrufen und -E-Mails

In Deutschland und der Schweiz gibt es einen besonders dreisten Fall des so genannten Enkel-Tricks.  So geben sich Cyber-Betrüger als Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder seine Pressesprecherin aus. Die BaFin warnt deutlich vor falschen Anrufen und Fake-E-Mails.

mehr ...