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24. Februar 2014, 09:14
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Ski heil!

Kolumne von Achim Küssner, Schroders

Wer wie ich aus einer Region im deutschen Mittelgebirge kommt, steht seit jüngster Kindheit auf Skiern. Früher ging es mit Lederschuhen, Markerbindung und 2,10 langen Holzbrettern die Piste hinunter. Heute sieht die Skiwelt ganz anders aus – viele Touristen meistern die Abhänge ganz passabel und mit eleganten Schwüngen…

Schroders

Achim Küssner, Schroders

…und das, obwohl ein großer Teil von ihnen aus Ländern kommt, die nicht gerade für ihre Wintersportdomizile bekannt sind. Wie das möglich ist?

Es ist das verbesserte Equipment. Die neue Generation der Carver-Ski ist extrem einfach zu bedienen und macht es für jeden kinderleicht, Skifahren zu lernen. Das erhöht nicht nur die eigene Sicherheit, sondern die auf den Pisten insgesamt.

Carver-Ski in der Fondsindustrie

Sie fragen sich jetzt, was das alles mit Investments zu tun hat? Auch hier hat sich in den vergangenen Jahren einiges weiterentwickelt – besonders bei den Werkzeugen, die ein Asset Manager heutzutage zur Verfügung hat, um die Kundengelder zu verwalten. Unsere ‚Carver-Ski‘ sind technisch äußerst ausgereifte Analyse- und Risikosoftware, die es uns erlauben, die Portfolios von heute noch besser steuern zu können. Die Risiken können so auf ein Minimum gebracht werden. Allerdings gibt es hier große Unterschiede zwischen den einzelnen Vermögensverwaltern.

Wer sich neue Skier zulegt, der lässt sich in einem Fachgeschäft beraten. Das Für und Wider der Materialien wird diskutiert und die individuellen Bedürfnisse bei der Beratung berücksichtig. Warum sollte man bei sich bei seinen Investitionen mit weniger zufrieden geben? Anleger sollten deshalb vor dem Fondskauf dem Vermögensverwalter einmal genau auf die Finger schauen. Die Zeiten, in denen ein Blick auf die Performance ausreichend war, sind lange vorbei. Die Fragen von heute lauten: Wie geht ein Haus mit Risiko um? Welche interne und externe Technik steht den Fondsmanagern zur Verfügung?

Risikomanagement großgeschrieben

Wir bei Schroders verfügen beispielsweise über eine ganze Palette eigens entwickelter Analysetools, die es uns ermöglichen, Risiken zu erkennen, sie von allen Seiten zu beleuchten und anschließend zu bewerten. In unseren Multi-Asset-Portfolios kommt beispielsweise Smart (Schroders Multi-Asset Risk Technology) zum Einsatz, bei dem hinsichtlich des aktiven Risikos einer Position und des Marktrisikos unterschieden wird. Das Anleihen-Team nutzt ihre eigens entwickelte Analyse-Technologie um die täglichen Positionen, die Marktbewertungen und Spreads zu beobachten. Mit allen verfügbaren Informationen sind die Fondsmanager dann in der Lage, die richtige Entscheidung für jedes individuelle Portfolio treffen zu können.

Mit etwas Glück kommt jeder auch mal eine schwarze Piste ohne Sturz hinunter – es bei jeder Abfahrt wieder zu schaffen, dass ist die große Kunst, die Anfänger von Profis unterscheidet. Und das ist genau unser Ansatz: Nur „irgendwie runter kommen“ reicht uns nicht, wir wollen es jedes Mal schaffen und dabei genau wissen, wie wir es geschafft haben. Und dafür setzen wir auf neuste Technik. Anleger sollten sich auf keinen Fall mit weniger zufrieden geben.

 

Autor Achim Küssner ist Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH.

 

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