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17. März 2015, 10:28
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Aberdeen lanciert Chinafonds

Aberdeen Asset Management legt mit dem Aberdeen Global China A Share Equity Fund ein Portfolio auf, das in chinesische A-Aktien investiert.

China-Drache-Wasser-750 in Aberdeen lanciert Chinafonds

Das investierbare Universum des Fonds umfasst circa 2.000 Unternehmen, die in Schanghai und Shenzhen notiert sind. Das Anlageteam will 25 bis 30 Gesellschaften mit attraktiven langfristigen Aussichten auswählen.

Privater Konsum soll zunehmen

“Auf die chinesische Wirtschaft kommt ein deflationärer Sog zu, da die jahrelangen Investitionen das Wachstum hemmen (jetzt auf einem 25-Jahres-Tief). Peking versucht deshalb, die Ausgaben der Privathaushalte anzuregen, wobei der Privatsektor eine führendere Rolle für das Wachstum einnehmen soll”, sagen die Experten.

Für Aberdeen sind dies nach eigenem Bekunden positive Trends, die im Laufe der Zeit zu einer marktbasierteren Preisgestaltung, mehr Wettbewerb und Transparenz für die Anleger führen sollten. Der neue Fonds wird von Anfang an stärker auf Unternehmen in den Bereichen Konsumgüter, Gesundheit und Reisen ausgerichtet sein, in denen Staatsunternehmen weniger dominant sind.

Große langfristige Chancen

Nicholas Yeo, der Leiter des Bereichs chinesische Aktien bei Aberdeen Asset Management, sagt: „China bietet zwar ein hochinteressantes Potenzial, befindet sich aber in einem komplexen Anpassungsprozess. Die Strategie, sich auf die Qualität des Wachstums zu konzentrieren, ist zwar richtig, doch das Land wird noch auf Jahre hinaus mit Altlasten in Form von notleidenden Krediten, unlauteren Praktiken bei einigen Unternehmen und sogar direktem Betrug zu kämpfen haben.”

Und weiter: “Mit diesem Fonds sagen wir deshalb nicht, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um den Markt zu kaufen, sondern bitten die Anleger, China als langfristige Möglichkeit zu betrachten – auf die wir zudem mit dem Aufbau unseres Teams und unserer Researcharbeit in der Volksrepublik China seit vielen Jahren hingearbeitet haben. China mag ein riesiges Land sein, ist aber im Grunde immer noch ein Schwellenland, das Disziplin und Geduld erfordert.“

Der in Luxemburg domizilierte Fonds wird an Anleger in Singapur und Hongkong vermarktet, wobei ein Mindestanlagebetrag von 200.000 US-Dollar vorgesehen ist. Anlegern in Europa werden andere Anteilsklassen angeboten, die einem höheren Mindestbetrag von umgerechnet einer Million US-Dollar für die Erstanlage unterliegen. (mr)

Foto: Shutterstock

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