Anzeige
Anzeige
15. September 2015, 14:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bank of Japan ändert Geldpolitik nicht

Japans Zentralbank bleibt auf Kurs: Kurz vor der Zinsentscheidung der Kollegen in den USA öffnen die japanischen Notenbanker die Geldschleusen trotz aller Sorgen um China nicht noch weiter. Vorerst zumindest.

Yen in Bank of Japan ändert Geldpolitik nicht

Der Krise im Nachbarland China zum Trotz: Kurz vor der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed hat die japanische Notenbank von einer weiteren Öffnung der Geldschleusen vorerst abgesehen. Die Bank von Japan (BoJ) beschloss am Dienstag, ihren geldpolitischen Kurs unverändert zu lassen. Derzeit wird in Marktkreisen aber über mögliche weitere Lockerungen der geldpolitischen Zügel in naher Zukunft spekuliert.

Stagnation bei Japans Exporten

Hintergrund ist die konjunkturelle Abkühlung in Wachstumsmärkten wie China. Bereits jetzt kaufen die Notenbanker in großem Umfang Staatsanleihen in der Hoffnung, dass das Geld am Ende über Kredite auch bei den Unternehmen ankommt. Die wirtschaftliche Lage wird von der Zentralbank verhalten eingeschätzt. Japans Exporte und die Industrieproduktion hätten zuletzt mehr oder weniger stagniert.

Erstmals schrumpfendes BIP in Nippon

Das Bruttoinlandsprodukt der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt war zwischen April und Juni um eine hochgerechnete Jahresrate von 1,2 Prozent geschrumpft. Es war der erste Rückgang seit drei Quartalen. Im Vergleich zum vorangegangenen Vierteljahr verringerte sich die Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent. Die BoJ hielt aber an ihrer Einschätzung fest, dass sich die Wirtschaft weiter moderat erhole. Die Notenbanker kämpfen auch darum, nach Jahren der Deflation mit stetig fallenden Preisen ein Inflationsziel von zwei Prozent zu erreichen.

Langer Weg zum Inflationsziel

Sinkende Preise gelten als problematisch, weil sinkende Erlöserwartungen Unternehmer davon abhalten können, neue Investitionen zu tätigen. Der Weg hin zum Inflationsziel könnte nach Aussagen von Kuroda wegen des Ölpreisverfalls länger dauern als gedacht. Die Entscheidung der Notenbanker steht im Schatten der an den Märkten mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Experten rätseln derzeit, ob die Amerikaner am Donnerstag ihre jahrelange Nullzinspolitik durch eine Zinsanhebung beenden werden.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebliche Krankenversicherung - Mobile Asset Fonds - Immobilienpreise - Nachfolgeplanung

Ab dem 14. September im Handel.

 

Rendite+ 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Ferienimmobilien - Niedrigzinsen - Preisrallye Gewerbeimmobilien - Immobilienkredite

Versicherungen

Financial Advisors Awards 2017: And the winners are…

Das Hamburger Medienhaus Cash. hat am 22. September im festlichen Rahmen der Cash.Gala die Financial Advisors Awards 2017 in sieben Kategorien für gleichzeitig innovative, transparente, vermittlerorientierte und kundenfreundliche Produkte der Finanzdienstleistungsbranche vergeben.

mehr ...

Immobilien

Fast vier von zehn Haushalten stark durch Mieten belastet

Fast vier von zehn Mieter-Haushalten in Deutschland müssen mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete ausgeben. Etwa jeder sechste Haushalt zahlt sogar mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete.

mehr ...

Investmentfonds

Das Risiko an den Märkten ist nicht größer geworden

Die Welt ist voller Unsicherheiten. Es ist jedoch kaum möglich, stichhaltige Argumente für die Auffassung zu finden, die Unsicherheit sei derzeit ungewöhnlich hoch. Hurrikane, geopolitische Konflikte, Unklarheit über den politischen Kurs und potenzielle Umwälzungen in der Wirtschaft hat es in praktisch jedem Jahrzehnt seit dem Zweiten Weltkrieg gegeben, sagt Valentijn van Nieuwenhuijzen von NN Investment Partners.

mehr ...

Berater

AfW: Ehemaliger Vorstand Carsten Brückner verstorben

Der langjährige Vorstand des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW Carsten Brückner ist plötzlich und unerwartet verstorben. Seine Vorstandstätigkeit musste er Anfang dieses Jahres aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A“ für DFV Hotel Weinheim

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den Fonds „DFV Hotel Weinheim“ der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG aus Hamburg mit insgesamt 81 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A).

mehr ...

Recht

Das können Vermieter von der Steuer absetzen

Wer eine Immobilie vermietet, erzielt nicht nur Mieteinnahmen, sondern muss auch eine Reihe von Kosten tragen. Cash. gibt einen Überblick über die wichtigsten Positionen, die von der Steuer abgesetzt werden können.

mehr ...