4. Mai 2016, 07:42
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Der glaubwürdige Wohlfühlfonds

Die Keimzelle „Ökovision“ blickt als Vertreter der ersten Stunde auf eine beeindruckende Geschichte zurück und hat die Zeichen der Zukunft bereits seit über 20 Jahren erkannt. Lange bevor es Begriffe wie „Dekarbonisierung“, „Divestment“, „Nachhaltigkeit“, „LOHAS“ oder „fossil free“ überhaupt gab. Gastbeitrag von Gunter Schäfer, Ökoworld.

Gs in Der glaubwürdige Wohlfühlfonds

Gunter Schäfer ist Direktor Marketing und PR bei der Ökoworld AG, Hilden.

Die ethisch-ökologische Vermögensberatung Ökoworld AG, vormals versiko, feierte im Jahr 2015 ihr 40-jähriges Bestehen seit Gründertagen. Die Tochter der Ökoworld AG, die hauseigene Kapitalanlagegesellschaft Ökoworld LUX S.A., beging auch im vergangenen Jahr ihren 20. Geburtstag seit der Genehmigung im Jahr 1995. Der erste Investmentfonds, den diese Kapitalanlagegesellschaft dann im Jahr 1996 zur Welt brachte, ist der Ökoworld Ökovision Classic.

Energieeffizienzklasse AA+

Als entscheidende Orientierungshilfe zur Energieeffizienz eines Investmentfonds dient die Klimabilanz. Durch die Investitionen werden zwangsläufig auch Treibhausgasemissionen mitfinanziert.

In einer Studie des Schweizer Unternehmens South Pole Group im Auftrag der Verbraucherzentrale

Bremen wurde eben dieser Klima-Fußabdruck verschiedener Investmentfonds unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse der Studie wurden dann im Verhältnis zum Aktienindex MSCI World analysiert. Unter anderem wurde hier auch der Ökoworld Ökovision Classic untersucht und konnte mit einem hervorragenden Ergebnis überzeugen. Im Vergleich zum MSCI World wurden durch die im Ökovision enthaltenen Unternehmen 73 Prozent weniger Treibhausgasemissionen verursacht und das bei einer Jahressperformance im Jahr 2015 von 14,47 Prozent und einem überzeugendem Track Record. Diese Werte verdeutlichen die enorme Energieeffizienz des Fonds und bestätigen neben der Effektivität des Nachhaltigkeitsscreenings auch die des Investitionsscreenings. Gewinn geht doch meistens vor Sinn.

Die Energieeffizienz eines Investmentfonds interessierte anfangs höchstens Umweltaktivisten und emotionale Weltverbesserer. Gewinnmaximierung und Gier unterdrückten die Tugenden Ökologie, Soziales und auch Ethik konsequent. Der Ökovision Classic ist eine der Keimzellen, die dafür gesorgt haben, dass mittlerweile genauer hingeschaut wird. Der Appell und das Statement sind klar: Das Bewusstsein bestimmt die Zukunft. Auch wenn  die ökologische Geldanlage als Marathonlauf betrachtet gerade einmal das Stadion verlassen hat und der allergrößte Teil der Strecke noch nicht bewältigt ist, hat sich Ökovision bereits als Anführer gut von der Masse abgesetzt, die sich gerade mal die Sportschuhe schnürt.

Seite zwei: Vom „Freundeskreis ökologisches Investment eV“ zum globalen Asset Manager

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