Die lukrative Anlageform Privatkredite

Sparer und Anleger suchen nach rentablen Anlageformen, andere Privatpersonen suchen bankenexterne Kredite. Bringt man diese beiden Gruppen zusammen, befindet man sich im Geschäftsbereich der Kreditbörsen. Die Anbieter locken mit niedrigen Zinsen für Kreditnehmer und hohen Renditen für die Investoren. Aber lohnt sich der Einstieg in die Welt der Peer-to-Peer-Kredite tatsächlich?

Unterschreiben eines Kreditvertrages
Kredite bei einer Bank zu erhalten scheitert oftmals an der Haltung der Kreditinstitute, weshalb sich Privatkredite größerer Beliebtheit erfreuen. Bildquelle: Photographee.eu – 184645571 / Shutterstock.com

Peer-to-Peer-Kredite, P2P-Kredite, Privatkredite oder manchmal auch Crowdinvesting bezeichnen alle das gleiche Prinzip: Privatpersonen leihen privaten Kreditnehmern Geld. Sei es für den Kauf eines neuen Autos, die Renovierung des Hauses, der Realisierung der Selbstständigkeit oder andere Projekte. Es gibt reichlich Gründe, warum Menschen einen Kredit benötigen.
Oftmals verweigern Banken den potenziellen Kunden die Kreditvergabe, da sie nicht mit ausreichend Sicherheiten ausgestattet sind oder die Geschäftsidee die Bank nicht überzeugen konnte. Viele haben auch einfach das Vertrauen in die Banken verloren und suchen sich lieber private Geldgeber.

Onlineplattformen zur Kreditvergabe, auch als Online-Kreditbörsen bekannt, bringen private Investoren und Kreditnehmer zusammen. Im Bestfall entsteht eine Win-win-Situation, wenn der Schuldner einen günstigen Kredit erhält und der Investor eine attraktive Rendite erzielen kann.
Die Kreditbörsen locken mit hohen Renditen, die bei durchschnittlich über 7 % liegen. Je nach Risiko können die Zinsen natürlich nach oben oder unten variieren. Da Schuldner vereinzelt ihre Kredite nicht zurückzahlen, gibt es auch ein Ausfallrisiko für die Investition. Laut Auxmoney liegt dieses Ausfallrisiko bei 3 % der vergebenen Kredite.

1 2 3 4Startseite
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments
Weitere Artikel
Wissen, was los ist – mit den Newslettern von Cash.
Wissen, was los ist – mit den Newslettern von Cash.