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12. September 2017, 12:45
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Aktive Fondsmanager mit Leistungssprung

55 Prozent aktiver Fondsmanager konnten laut einer aktuellen Studie von Lyxor Asset Management ihre Benchmarks im zweiten Quartal 2017 übertreffen. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den Ergebnissen zum Ende des letzten Jahres, in dem nur 28 Prozent besser abschnitten, und liegt auch über den 52 Prozent vom ersten Quartal.

Anlagestrategie750 in Aktive Fondsmanager mit Leistungssprung

Qualität aktiver Fondsmanager nimmt zu.

Aktive Aktienmanager lieferten einen entscheidenden Beitrag zur verbesserten Wertentwicklung, denn im zweiten Quartal gelang es 63 Prozent von ihnen, ihre Benchmarks zu schlagen. Dabei kamen ihnen die günstigere Wirtschaftslage und eine immer noch lockere Geldpolitik der Zentralbanken zugute. Die größten Veränderungen waren bei Managern europäischer Large- und Mid-Caps, globaler Aktien und britischer Aktien zu verzeichnen.

Defensive Ausrichtung war erfolgreich

In Europa war die Performance der aktiven Manager sehr eng mit der besseren Entwicklung des niedrigen Beta-Faktors verbunden. Im Gegensatz zu 2016 war ihre defensive Ausrichtung diesmal von Erfolg gekrönt. Zudem erholten sich europäische Small-Caps im vergangenen Quartal kräftig und setzten damit einen Trend fort, der bereits in der letzten Lyxor-Studie festgestellt worden war: Tendenziell ist ein aktives Management in weniger liquiden Marktsegmenten immer noch effizienter. 73 Prozent der globalen Aktienmanager, von denen die meisten stärker auf Europa als auf die USA setzten und auf eine Absicherung ihres Währungsrisikos verzichteten, wurden durch die Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro unterstützt.

Fixed-Income-Manager waren durch Niedrigzinsen belastet

Im Gegensatz hierzu wurden Fixed-Income-Manager durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld belastet. Nur 35 Prozent von ihnen konnten im zweiten Quartal eine überdurchschnittliche Wertentwicklung erzielen. Das ist eine Trendwende gegenüber den 53 Prozent, denen dies unseren Beobachtungen zufolge in den ersten drei Monaten des Jahres gelang. Hochzinsanleihen in Euro und Schwellenländeranleihen erwiesen sich als das härteste Pflaster.

Bedeutung der Fondsauswahl betont

“Unsere Ergebnisse zeigen, wie wichtig die Fondsauswahl ist. Es kann entscheidend sein zu wissen, wo es sich lohnt, auf die Kompetenz eines aktiven Managers zu setzen, und wo eine kostengünstige Passivstrategie vorzuziehen ist. Unsere Studie kann Anlegern tatsächlich dabei helfen, die richtige Wahl zu treffen”, so Marlene Hassine, Leiterin des ETF Research bei Lyxor.

Um Anleger bei der Zusammenstellung besserer Portfolios zu unterstützen, hat Lyxor ein quantitatives Modell zur Überwachung von Markttrends entwickelt, das eine dynamische faktorbasierte Allokation ermöglicht. Dieses Modell ist auch in den Fondsauswahlprozess von Lyxor eingebunden. (fm)

Foto: Shutterstock

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