13. September 2018, 15:12
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Türkische Zentralbank stellt sich gegen Willen Erdogans

Als weitere Maßnahme gegen die Währungskrise entschied Erdogan zudem, dass Geschäftsverträge zwischen in der Türkei lebenden Menschen nur noch in türkischer Lira und nicht mehr in Fremdwährungen wie Euro oder Dollar abgeschlossen werden dürfen. Der am Donnerstagmorgen veröffentlichte Erlass legt fest, dass diese Verträge innerhalb von 30 Tagen auf Lira umgestellt werden müssen.

Weitere Maßnahmen

Das betrifft unter anderem Immobilienverkäufe und Mieten. Gerade in der Metropole Istanbul und in Touristengebieten werden Wohnungen häufig in Euro oder Dollar verkauft oder vermietet. Von der Maßnahme sind aber auch Verträge aus dem Transport und Finanzdienstleistungen betroffen.

Die türkische Lira hat seit Beginn des Jahres etwa 40 Prozent an Wert verloren. Die hohe Inflation gilt neben dem hohen Leistungsbilanzdefizit als Hauptauslöser für die Lirakrise. Hinzu kommt ein politischer Streit mit den USA mit gegenseitigen Sanktionen.

Die türkische Wirtschaft war im zweiten Quartal diesen Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar um 5,2 Prozent gewachsen, verlor aber deutlich an Schwung. Im ersten Quartal hatte sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch um 7,4 Prozent zugelegt.(dpa-AFX)

Foto: Murat Kaynak / Anadolu Agency

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