29. Januar 2020, 12:50
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BVI: Mit Fonds Girokonto und Tagesgeld schlagen

Trotz Zinsflaute oder gar Strafzinsen bei einigen Banken horten Deutsche einen großen Teil ihrer Ersparnisse auf Giro- und Tagesgeldkonten, Sparbüchern oder als Bargeld. Ende des dritten Quartals vergangenen Jahres waren es laut Bundesbank 2,5 Billionen Euro. Eine Analyse des BVI zeigt, dass die Angst vor Kursverlusten in der Altersvorsorge bei langen Anlagezeiten unbegründet ist. Sparer sind also gut beraten, bereits in jungen Jahren die private Altersvorsorge mit Aktien oder Aktienfonds zu beginnen.

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Die Märkte unterliegen zwar Kursschwankungen, Berechnungen des Fondsverbandes BVI für den Dax zeigen jedoch, dass unabhängig vom Einstiegspunkt ab einer Anlagedauer von 14 Jahren das Risiko von nominalen Verlusten nicht mehr signifikant ist. Das zeigt, dass es sich auch noch später lohnen kann, mit einem Teil seines Vermögens in Aktien zu investieren. Vorausgesetzt, der Anlagehorizont ist lang genug.

Auch mit kleinen Anlagebeträgen ist es möglich, mit Aktien oder Aktienfonds ein kleines Vermögen aufzubauen, um so für das Alter vorzusorgen. Ein Fondssparplan lässt sich bereits ab 25 Euro monatlich abschließen. Ein Sparplan mit Aktienfonds, die in deutsche Unternehmen investieren, erreichte in den zurückliegenden 20 Jahren per Ende September 2019 eine jährliche durchschnittliche Rendite von 5,2 Prozent – ohne Berücksichtigung der Inflation, aber nach Kosten inklusive des Ausgabeaufschlags. Das Ergebnis zeigt, dass es sich also lohnen kann, einen Teil der Ersparnisse stärker in Aktien und Aktienfonds anzulegen. Dabei sollte der Sparer zusammen mit einem Anlageberater entsprechend seiner Risikobereitschaft eine für ihn geeignete Quote von Aktien und Aktienfonds festlegen.

Foto: Shutterstock 

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