Immer weniger Deutsche wollen in Bitcoin investieren

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Der Markt für Kryptowährungen bleibt attraktiv.

In Zeiten von Corona erlahmt das Interesse an Bitcoin offenbar. Aktuell äußern 3,3 Prozent der Deutschen, dass sie „eher“ oder „auf jeden Fall“ in Bitcoin investieren wollen. Dezember 2017 betrug dieser Anteil noch rund 15 Prozent. Dies geht aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervor. Ferner zeigt die Erhebung, dass auch das Google-Suchvolumen für den Begriff „Bitcoin“ gering ausfällt.

In der vorletzten Aprilwoche notierte der weltweite Google-Trend-Score für den Suchbegriff Bitcoin bei 12. Dies zeigen die Daten des Suchmaschinenbetreibers bei einem Blick auf das Suchvolumen der letzten 3 Jahre. Ein Wert von einhundert steht für das größtmögliche relative Suchinteresse.

Unterdessen geht aus der Infografik von Kryptoszene.de hervor, dass das Interesse an der Kryptowährung in Nigeria am größten ist. Mit Südafrika folgt direkt im Anschluss ein weiterer Staat auf dem afrikanischen Festland. An dritter Stelle steht Österreich, Deutschland wiederum landet bei einem Länder-Ranking auf dem 12. Platz.

Obgleich weniger Deutsche in Bitcoin investieren zu scheinen als noch Ende 2017, zeigen die Daten, dass der Digitalwährung nach wie vor Vertrauen entgegengebracht wird: so lagern die Bitcoins auf 63 Prozent der Wallets mindestens ein Jahr. Durchschnittlich werden die Token 2,9 Jahre lang auf der Adresse verwahrt.

„Angesichts des fulminanten Comebacks der Digitalwährung im vergangenen Jahr mag es auf den ersten Blick verwundern, dass der Anteil derer, die in Bitcoin investieren wollen, so gering ist“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Allerdings notiert die Währung auch noch deutlich unterhalb des Allzeit-Hochs. Sollte das Halving die von vielen prognostizierten Auswirkungen haben, könnte das Interesse auch wieder rasch sprunghaft ansteigen“.

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