Terranga Gold knackt eigene Prognose

Goldproduzent Teranga Gold meldet für das Gesamtjahr 2019 einen Ausstoß von 288.768 Unzen des gelben Metalls. Damit hat man die eigene Prognose übertroffen.

Im Vergleich zum Vorjahr (245.230 Unzen) ergibt sich ein Anstieg von 18%. Die Wahgnion-Mine in Burkina Faso erreichte am 1. November 2019 die kommerzielle Produktion und übertraf die Produktionsprognose von 30.000 bis 40.000 Unzen mit einem Gesamtausstoß von 47.492 Unzen Gold klar. Für Sabodala (Senegal) hatte Teranga 2019 eine Produktion von 215.000 bis 230.000 Unzen Gold erwartet. Schlussendlich fördert man auf der Mine aber 241.276 Unzen des Edelmetalls, wie COO Paul Chawrun erläuterte. Demzufolge hat Teranga nun das vierte Jahr nacheinander die eigenen Prognosen übertroffen und Rekordergebnisse gemeldet.

Wie Richard Young, CEO des Unternehmens, anfügt, werde die jüngst gemeldete Akquisition des hochgradigen Goldprojekts Massawa es Teranga erlauben, den Sabodala-Massawa-Komplex zu einem erstklassigen Goldproduzenten zu entwickeln. Man gehe davon aus, dass Sabodala-Massawa zusammen mit der neuen Mine Wahgnion die konsolidierte Jahresproduktion deutlich steigern und die Transformation des Unternehmens zu einem mittelgroßen Goldproduzenten mit niedrigen Kosten stützen werde, erklärte Young weiter.

Teranga geht davon aus, die vollständigen Ergebnisse des vierten Quartals und des Gesamtjahres 2019 in der dritten Februarwoche 2020 veröffentlichen zu können.

Für das laufende Jahr geht man im Unternehmen davon aus, dass die Goldproduktion über die bisher erwartete Spanne steigen wird. Vor Abschluss der Übernahme des Massawa-Projekts von Barrick Gold (WKN 8705450), dieser soll im ersten Quartal erfolgen, war Teranga für 2020 von einem Goldausstoß zwischen 300.000 und 350.000 Unzen ausgegangen. Da man nun aber damit rechnet, dass Massawa in der zweiten Jahreshälfte in Produktion geht, erwartet man eine höhere Produktion.

Foto: Shutterstock

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