6. März 2020, 16:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ultrareiche: Deutschland weltweit auf Platz 3 der Top-10-Länder

Die Anzahl der äußerst vermögenden Menschen (mindestens 30 Mio. US-Dollar)* wird den Erwartungen zufolge laut Knight Frank  in den fünf Jahren bis 2024 um 27 % auf knapp 650.000 UNHWIs steigen.

Shutterstock 391699267 in Ultrareiche: Deutschland weltweit auf Platz 3 der Top-10-Länder

Von den 20 am schnellsten wachsenden Ländern, die im Bericht berücksichtigt wurden, liegen sechs in Asien – geführt von Indien (plus 73 %), fünf in Europa – geführt von Schweden (plus 47 %) – und drei in Afrika, geführt von Ägypten (plus 66 %).

Liam Bailey, Global Head of Research bei Knight Frank kommentiert: „Knight Frank rechnet damit, dass Asien im Jahr 2024 dank eines Wachstums um 44 % über fünf Jahre die zweitgrößte Zahl vermögender Menschen beherbergen und Europa damit hinter sich lassen wird. Trotz dieses steilen Anstiegs wird die Zahl von UHNWIs in Asien jedoch nur halb so groß sein wie in Nordamerika, das hier Prognosen zufolge im selben Zeitraum ein Plus von 22 % verzeichnen wird.“

Die erstmals von Knight Frank zusammengestellten Daten zeigen, dass die Zahl von UHNWIs im Jahr 2019 weltweit um 31.000 gewachsen ist, was einem Anstieg um 6,4 % entspricht. Nordamerika dominiert mit einer doppelt so großen UHNWI-Bevölkerung wie in Europa – in Nordamerika ist ihre Zahl 2019 zudem um 13.911 Personen gestiegen, gegenüber 4.682 in Europa. Allerdings lag die Zahl neu hinzugekommener UHNWIs in Asien mit 11.788 Personen im letzten Jahr deutlich über dem europäischen Niveau.

Liam Bailey ergänzt: „Es ist spannend, die Vermögensentwicklung in Asien zu beobachten. Die Zahl äußerst vermögender Menschen in Indien, Vietnam, China und Malaysia wird in den nächsten fünf Jahren schneller zunehmen als in anderen Märkten – die entsprechenden Auswirkungen auf den weltweiten Immobilienmarkt sollte man ebenfalls im Auge behalten. Da Immobilien einen großen Anteil des Gesamtvermögens von UHNWI ausmachen – laut der Knight Frank Attitudes Survey ist es nahezu ein Drittel –, wird es ausgesprochen interessant sein, zu beobachten, in welchen Regionen dieser Welt die Vermögenden investieren und in welche Anlageklassen.“

Bildschirmfoto-2020-03-06-um-15 58 53 in Ultrareiche: Deutschland weltweit auf Platz 3 der Top-10-Länder

Foto: Shutterstock; Gragik: Knight Frank

 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...