26. August 2019, 10:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

10.000 Euro extra: Die Meisten würden das Geld in persönliche Absicherung investieren

Die große Mehrheit der Deutschen ist in Sachen Finanzen sehr abgeklärt. „Was würden Sie mit einem Geldbetrag von 10.000 Euro machen?“  – das fragte das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Gothaer Versicherung 1.000 Bundesbürger. In was die Meisten investieren würden

Euro-geldregen-hand-dividenden-shutterstock 1008443041 in 10.000 Euro extra: Die Meisten würden das Geld in persönliche Absicherung investieren

Das Ergebnis ist eindeutig: Nur 16 Prozent der Befragten möchten das Geld für die Erfüllung eines persönlichen Wunsches ausgeben.  Die große Mehrheit von 83 Prozent würde das Geld ausschließlich (36 Prozent) oder zur Hälfte (47 Prozent) zur persönlichen Absicherung einsetzen.

Je jünger, desto vernünftiger

Von den unter 30-jährigen Befragungsteilnehmern würden sogar nur 10 Prozent einen Geldbetrag von 10.000 Euro zur Erfüllung persönlicher Wünsche ausgeben, von den 40 bis 49 jährigen Befragten immerhin 18 Prozent.

Differenziert nach Geschlechtern liegen die Männer (16 Prozent) marginal mit einem Prozentpunkt vor den Frauen. Die im Osten Deutschlands lebenden Befragten sind mit einem Anteil von 19 Prozent überdurchschnittlich vertreten.

Jeder Fünfte setzt auf eine private Rentenversicherung

Diejenigen, die 10.000 Euro (auch) für ihre finanzielle Absicherung nutzen würden, würden diese am häufigsten (35 Prozent) auf ein Sparbuch packen. An zweiter Stelle folgen die Anlage in Aktien (22 Prozent) und an dritter der Abschluss einer privaten Rentenversicherung (19 Prozent).

Für die Absicherung ihrer Arbeitskraft  würden 11 Prozent der Befragten diese Geldsumme einsetzen. Nur eine kleine Minderheit würde das Geld für eine Lebensversicherung (4 Prozent) oder eine private Krankenversicherung (2 Prozent) nutzen.

Junge Leute tendieren zum Sparbuch, Männer zu Aktien

Männer geben häufiger als Frauen und formal höher Gebildete häufiger als formal geringer Gebildete an, dass sie das Geld in Aktien anlegen würden.

Unter 30-jährige (49 Prozent)  sowie Befragte mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.500 Euro (50 Prozent) würden das Geld deutlich häufiger als über 30-jährige (29 Prozent) sowie Befragte mit einem Haushaltsnettoeinkommen über 3.000 Euro (31 Prozent) für ein Sparbuch nutzen.

Urlaubsreise bei der Wunscherfüllung einsam vorne

41 Prozent der Befragten, die sich von einmalig 10.000 Euro (auch) einen persönlichen Wunsch erfüllen würden, wollen den Betrag für eine Urlaubsreise ausgeben.  

 

Seite 2: “Verlust der Arbeitskraft ist ein großes Thema”

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Corona-Warn-App: Jeder dritte Erwachsene nutzt sie

Jeder dritte Bundesbürger ab 18 Jahren hat den eigenen Angaben zufolge die Corona-Warn-App der Bundesregierung auf seinem Handy installiert. Weitere 19 Prozent wollen diese in Zukunft „wahrscheinlich“ (fünf Prozent) oder „vielleicht“ (14 Prozent) noch installieren. Damit steht gut die Hälfte der erwachsenen Bundesbürger der vor rund zwei Monaten gestarteten Warn-App positiv oder zumindest aufgeschlossen gegenüber.

mehr ...

Immobilien

Warburg-HIH Invest kauft Büroentwicklung “Campus Hamburg” von ECE

Die Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH hat einen geplanten sechsgeschossigen Büroneubau mit rund 26.000 Quadratmetern Mietfläche und etwa 350 Tiefgaragenstellplätzen im Hamburger Stadtteil Barmbek-Nord von der ECE erworben. 

mehr ...

Investmentfonds

Corona verändert unser Mobilitätsverhalten 

„Die Corona-Krise wirkt wie ein Katalysator für die Mobilität der Zukunft.“ Zu dieser Einschätzung kommt Lorenz Blume, Fondsmanager und Mobilitätsexperte bei der LBBW Asset Management. Er rechnet damit, dass sich unser Mobilitätsverhalten langfristig verändern wird. Welche vier Trends durch Corona verstärkt werden.

mehr ...

Berater

Banken müssen 2020 Kredite von bis zu 415 Milliarden Euro abschreiben

Um die Auswirkungen von COVID-19 auf das Finanzsystem zu reduzieren, stellen viele Länder ihre staatlichen Fördermaßnahmen auf die Vergabe privater Kredite um. Damit wird die Verantwortung, die Wirtschaft in Zeiten von COVID-19 am Laufen zu halten, weitgehend auf private Kreditgeber übertragen. Einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Accenture zufolge gehen die europäischen Banken davon aus, im laufenden Jahr bis zu 415 Milliarden Euro für die Deckung pandemiebedingter Kreditverluste aufbringen zu müssen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bergfürst-Crowdinvestment: Büros zu Wohnungen

Die Crowdinvesting-Plattform Bergfürst sucht sechs Millionen Euro in Tranchen ab zehn Euro, um ein Bürohaus in Frankfurt am Main in Mikro-Apartments umzubauen. Vertrags-Detail: Wer wenig investiert, bekommt sein Geld unter Umständen als erster zurück.

mehr ...

Recht

Bestandsmieten wachsen stärker als Neuvertragsmieten

Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis-und Mietentwicklung von Wohnimmobilien für alle Gemeinden in Deutschland stieg im 2. Quartal 2020 im Vergleich zum Vorquartal um 1,7 % und im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1 %. Die mit dem Index gemessene Wachstumsdynamik hat sich also im Verlauf des 2. Quartals 2020 in der Gesamtschau des deutschen Wohnimmobilienmarktes abgeschwächt, wobei vor allem die Preise für Einfamilienhäuser die größten Wachstumsbeiträge lieferten, erklärt F+B-Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner.

mehr ...