EUR/USD: Trendwende? Fehlanzeige!

Der Euro notierte am Montag der letzten Handelswoche im Bereich von 1,1200. Nach einem kurzen Abstecher in Richtung 1,1230 musste sich der Euro den Shorties unterordnen und erneut den Weg in Richtung Süden einschlagen. Ein Kommentar von Martin Chmaj.

Der Abwärtstrend ist nach wie vor intakt und könnte schon bald die nächste Runde einläuten.

Im Nachgang folgten vier Verlusttage in Folge mit einem Tiefpunkt bei 1,1111. Dort konnte sich der Euro wieder etwas stabilisieren und einen zaghaften Versuch einer Gegenbewegung unternehmen.

Charttechnik: Bären bleiben im Vorteil

Aus charttechnischer Sicht bleiben die Bären natürlich weiterhin im Vorteil. Der Abwärtstrend ist nämlich nach wie vor intakt und könnte schon bald die nächste Runde einläuten. Dafür müsste der Euro das Tief bei 1,1026 nachhaltig unterschreiten. Bei einer ausgesprochenen Schwäche ist ein signifikantes Abtauchen unter dieses Niveau tatsächlich möglich.

Trading-Idee: Short-Position und Trendhandel

Das ist die Chance eine Etage tiefer, nämlich auf der Stundenebene, eine Short-Position aufzubauen. Es bietet sich entweder der klassische Trendhandel an (Einstieg bei 1,1062, Stopp bei 1,1111), oder man wartet geduldig auf eine Korrektur bis in den Bereich von 1,1106, um dort eine Position mit einem möglichst geringen Stopp aufzubauen.

Der erste Teilverkauf wäre bei der zweiten Variante am Tief bei 1,1066 geplant.

Foto: Shutterstock

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