3. September 2019, 08:33
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Goldaufschwung bleibt intakt

Der Edelmetallsektor ist weiterhin im Aufwind. Gold legte im August abermals zu und kostete zum Monatsende 1.524 US-Dollar pro Feinunze. Das entspricht einem Monatsplus von 5,4 Prozent. Silber stieg mit +12,4 Prozent erneut stärker an als Gold und notierte bei 18,37 USD.

Stabilitas Martin Siegel-Kopie in Goldaufschwung bleibt intakt

Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH

„Der Goldaufschwung macht nach wie vor einen stabilen Eindruck. Gold verteuert sich auf Basis aller Weltwährungen und Silber und die Minenaktien steigen schneller als Gold“, sagt Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH.

Wie in jeder Aufwärtsbewegung, vor allem wenn diese schon fortgeschritten ist, könnte es allerdings zu Gewinnmitnahmen kommen. Dies sei zuletzt z.B. bei australischen Minenaktien der Fall gewesen. „Die Aufwärtsbewegung bleibt aber intakt“, sagt Siegel.

Platin und Palladium setzen ihre Trends fort

Platin legte um 9,2 Prozent zu und steuert langsam wieder auf die Marke von 1000 USD zu. Der Monatsschlusskurs lag bei 932 USD. Palladium gewann mit +3,2 Prozent etwas weniger und notierte bei 1.532 USD.

„Wie erwartet schließt sich die Lücke zwischen den Industriemetallen wieder. Bei Palladium könnte eine längere Korrektur bevorstehen, wohingegen sich Platin zuletzt positiver entwickelte. Eine Rolle spielt, dass Platin bei Wasserstofftechnologien zunehmend benötigt wird. Das könnte ein langfristiger Treiber sein“, sagt Siegel.

Minenaktien steigen weiter an

Die Aktien der Minengesellschaften steigen weiter. „Seit Dezember letztes Jahres konnten die Minenaktien rund 60 Prozent zulegen. Da ist es logisch, dass der ein oder andere Investor irgendwann Gewinne mitnehmen wird. Das gefährdet aber nicht den grundsätzlichen Aufwärtstrend des Sektors“, sagt Siegel.

Basismetalle verzeichnen Verluste

Einige Basismetalle mussten im August Verluste hinnehmen: Zink (-5,5 Prozent), Aluminium (-1,7 Prozent), und Kupfer (-3,6 Prozent). Die Ausnahmen waren Blei (+3,5 Prozent) und Nickel, das mit +24,4 Prozent erneut einen sehr starken Monat erlebte. Auf 3-Monatssicht notiert es mit über 49 Prozent im Plus.

„Die Entwicklung des Nickelpreises steht im Widerspruch zur Entwicklung der übrigen Basismetalle, wodurch eine konjunkturelle Begründungen für die Bewegung nicht plausibel erscheint“, sagt Siegel.

Brent-Öl konnte nicht von politischen Querelen um den Iran profitieren. Es verlor auf Monatssicht 1,0 Prozent und rutsche zwischenzeitlich unter die 60 USD-Marke. Der Schlusskurs lag knapp darüber bei 60,39 USD pro Barrel.

Foto: Stabilitas

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