3. Juli 2019, 10:04
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Multi-Asset: Mythen und Missverständnisse

Geht es um die Geldanlage in Mischfonds, teilen sich die Meinungen. Oft verläuft die Grenze zwischen Mythen und Meinungen hauchdünn. Ein Kommentar von Vincent McEntegart und Jacob Vijverberg, Investment Manager bei Kames Capital.

Vincent McEntegart2 in Multi-Asset: Mythen und Missverständnisse

Mythos 1: Regelmäßige Renditen oberhalb sicherer Staatsanleihen sind nicht erreichbar

Skeptische Anleger fragen sich, ob in einer Zeit, in der globale Anleiherenditen auf oder nahe den historischen Tiefstständen liegen, regelmäßig überdurchschnittliche Erträge erzielt werden können.

Ja, denn der Kames Global Diversified Income Fund liefert Investoren bereits seit über drei Jahren ein Einkommen von rund fünf Prozent pro Jahr. Dabei hat der Fonds zu keinem Zeitpunkt Kapitalerträge finanziert und nur die Erträge ausgeschüttet, die aus den Anlagen kamen, z. B. Kupons und Dividenden.

Mythos 2: Multi-Asset birgt zu hohe Risiken

Durch weltweite Investments in eine breite Palette unterschiedlicher Anlageklassen und durch Kombination lassen sich die Risiken senken. Die Ertragsquellen im Kames Global Diversified Income Fund beispielsweise sind festverzinsliche Wertpapiere, börsennotierte Immobiliengesellschaften, Bargeld und Währungen, Aktien und Alternative Investments wie Leasing, Infrastruktur und erneuerbare Energien.

Dieser Ansatz ermöglicht ein besseres Ertrags- und Risikoprofil und hat seit über drei Jahren zu einer dauerhaft geringeren Volatilität und einem geringeren Drawdown als die Aktienmärkte geführt.

Mythos 3: Viele Fonds investieren in illiquide Vermögenswerte

Gemäss der OGAW-Richtlinie können zertifizierte Fonds nur in börsennotierte Wertpapiere investieren – alternative Anlagen bilden diesbezüglich keine Ausnahme. Im Kames Global Diversified Income Fund sind die börsennotierten Immobilien und die auf regelmäßge Erträge spezialisierten Anlagen zugelassene Wertpapiere, die für tägliche Liquidität und Preisbildung sorgen.

Dies bedeutet, dass sie auf die gleiche Weise gehandelt werden können wie unsere traditionellen Aktien- und Renteninvestments. Zudem berücksichtigen wir die Liquidität bei der Größenbestimmung der Positionen im Portfolio.

Mythos 4: Anleger können ihre Asset Allocation auch selbst vornehmen

Sicherlich ist es möglich durch eigenständige geschickte Asset-Allokation die notwenidge Rendite zu erzielen, ein gemanagter Fonds ist jedoch eine ebenso attraktive wie professionell verwaltete Lösung für viele verschiedene Probleme.

Zum einen bietet eine Fondslösung eine Vermögensallokation aus einer Hand, zum anderen ist ein Fonds ein attraktiver Ansatz, unterschiedliche Strategien und Anlageklassen in einem Portfolio zu vereinen – seien es die Gesamtrendite, dauerhafte Erträge, geringe Volatilität, eine transparente Struktur oder die Konzentration auf alternative Anlagen.

 

Foto: Kames Capital

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