Offshore-Strom legt deutlich zu

Lange fehlten oft die Verkabelungen, um den aus See produzierten Strom an Land zu bringen. Doch jetzt scheinen die Offshore-Windparks ihren Beitrag zur Stromerzeugung in einem deutlich größeren Umfang zu leisten.

Besonders im Aufwind: Offshore-Anlagen
Offshore-Anlagen: Leistungsfähigkeit massiv erhöht

Die Anlagen in der Nordsee haben 2016 mit 10,83 Terrawattstunden 47 Prozent mehr Strom ins deutsche Netz geliefert als im Vorjahr. Damit könnten rein rechnerisch die Einwohner der Städte Berlin, Hamburg und Bremen versorgt werden, teilte der Netzbetreiber Tennet am Mittwoch mit. Durch das Wachstum hat sich auch der Anteil von Offshore an der gesamten deutschen Windstromerzeugung an Land und auf See von 78,16 Terrawattstunden sprunghaft erhöht. Allein der von Tennet übertragene Strom hat einen Anteil von 13,9 Prozent nach 9,6 Prozent 2015. Auf der Ostsee wurden rund 1,26 Terrawattstunden von den Windkraftwerken erzeugt. (dpa-AFX/fm)

Foto: Shutterstock

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