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7. April 2005, 00:00
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Senioren-Versicherungen kommen an

“Auf einige der neu entwickelten Senioren-Versicherungsprodukte reagieren viele der über 50-Jährigen sehr positiv, weil sie deren Bedürfnisse treffen”, zu diesem Schluss gelangt Manfred Kreileder, Finanzmarktexperte bei TNS Infratest, München. “Für die Versicherungsunternehmen ist es jetzt wichtig, sich möglichst schnell auf den Markt strategisch auszurichten, denn schließlich sind die Senioren in Zukunft eine wichtige Zielgruppe mit hohem Wachstums- und Finanzpotential.”

Im Rahmen einer aktuellen Untersuchung hat das Forschungs-und Beratungsunternehmen TNS Infratest analysiert, inwieweit die neuen Versicherungsangebote für Senioren tatsächlich den Bedürfnissen dieser Altersgruppe entsprechen. Dafür wurden mehr als 1.250 Personen ab 50 Jahren befragt.

Die Absicherungsbedürfnisse von Senioren werden laut TNS Infratest insbesondere dann deutlich, wenn ihre Sparziele beleuchtet werden. Sparziel Nummer eins dieser Zielgruppe ist demzufolge, Geld für “unvorhersehbare Notfälle” zurückzulegen (48 Prozent), gefolgt von dem Ziel “Rücklagen für den späteren Lebensunterhalt” zu bilden (41 Prozent). Vor allem 50- bis 59-Jährige sparen für die Absicherung des Lebensabends (55 Prozent), während Senioren ab 70 Jahren im Vergleich zu den jüngeren Senioren vermehrt für den Fall der Pflegebedürftigkeit (37 Prozent) vorsorgen.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, dass einige innovative Angebote der Versicherungsbranche auf ein beachtliches Interesse bei den Senioren stoßen. Immerhin ein Drittel der ab 50-Jährigen stuft die private Pflegeversicherung (36 Prozent) und die Pflegezusatzversicherung für Schwerstfälle (33 Prozent) für sich persönlich als ?interessant? oder ?sehr interessant? ein. Solche Angebote können die Versorgungslücke bei der gesetzlichen Krankenversicherung und Pflegeversicherung schließen.

Denn Unfälle sind gerade für Senioren ein nicht zu vernachlässigendes Risiko. So sind Unfallversicherungen für Senioren, die um Beispiel auch eine Unfallpflegerente im Falle eines Oberschenkelhalsbruches umfassen, für jeden Vierten ab 50-Jährigen ?interessant? oder ?sehr interessant? (25 Prozent).

Offen sind Senioren auch für zusätzliche Serviceleistungen durch Versicherungsgesellschaften. Dabei ist zwischen der reinen Organisation der Serviceleistung und der Organisation inklusive der Kostenübernahme für die Serviceleistung zu unterscheiden. Bezogen auf die reine Organisation von Serviceleistungen nimmt das Notfalltelefon die Spitzenposition im Interesse der Senioren ein (32 Prozent), knapp gefolgt von den Pflegediensten (31 Prozent).

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