28. August 2007, 00:00
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LV 1871 mit neuer Riester-Rente am Start

Die Münchner Lebensversicherungsgesellschaft LV 1871 hat mit dem Produkt RieStar nach den Varianten hybrid und Höchststandsgarantiefonds die dritte Generation ihre Förderrente auf den Markt gebracht.
Dabei handelt es sich um eine fondsgebundene Riester-Rente mit einem nach Unternehmensangaben neuartigen Garantiesicherungsverfahren. Ebenfalls neu: Ein dynamisches Wertsicherungskonzept sowie ein kundenindividuelles Anlagemanagement.

Dabei werden die Beiträge in bis zu drei Kapitaltöpfen angelegt: Ein Teil fließt in das Sicherungsvermögen, ein weiterer in den Garantiefonds Lyxor Evo Fund, der am Monatsende mindestens 80 Prozent des Fondsvermögens vom Monatsanfang garantiert. Ein dritter Teil wird in frei wählbare Fonds aus der Fondspalette der LV 1871 eingezahlt. Je nach Vertragslaufzeit und Fondsentwicklung kann das Kapital des Kunden auch ausschließlich im Garantiefonds und den freien Fonds anlegt werden. Durch monatliche Umschichtung wird der gesetzlich vorgeschriebene Beitragserhalt gesichert. Weil die Prämien bei der Fondsanlage bis zu 100 Prozent in Aktien investiert werden können, sind zudem hohe Renditen möglich. Im Gegensatz zu den ersten beiden Generationen der Riester-Produkte, wird zu Vertragsbeginn keine Beitragsaufteilung festgelegt, die später nicht mehr verändert werden kann.

Das dynamische Wertsicherungskonzept der LV 1871 nimmt statt desse jeden Monat eine vertragsindividuelle Guthabenaufteilung vor und legt fest, wie hoch der Aktienanteil des Kapitals sein darf. Zudem ist der Kunde nicht verpflichtet, einen festen Beitrag zu entrichten. Er kann nach Belieben zuzahlen, erhält aber auch keine Mahnung, falls er die jährlich vereinbarte Regelsumme nicht einhält. Stattdessen schickt das Unternehmen am Jahresende rechtzeitig Informationen über die Höhe der erforderlichen Nachzahlung, um weiterhin die maximale Förderung zu bekommen. Der durchschnittliche Mindestbeitrag für RieStar beträgt zehn Euro pro Monat. (aks)

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