19. Juni 2007, 00:00
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Signal-Iduna tritt auf der Stelle

Die Dortmunder Signal-Iduna-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 nur geringfügig zulegen können. Insgesamt stieg das operative Ergebnis um 0,3 Prozentpunkte auf 821,6 Millionen Euro. Die Beitragseinnahmen der Versicherungsunternehmen des Konzerns legten ähnlich verhalten (Plus 0,4 Prozent) auf 4,63 Milliarden Euro zu. Die Ausgaben für Versicherungsfälle kletterten um 4,4 Prozent auf 3,78 Milliarden Euro. Die Kapitalanlagen wuchsen um 4,7 Prozent auf nunmehr 31,5 Milliarden Euro, die Nettoverzinsung beträgt 4,7 Prozent.

Äußerst zufrieden zeigt sich die Versicherungsgruppe mit dem Osteuropa-Geschäft. Mitte 2006 hat die Signal-Iduna ihr Engagement in der Region verstärkt und eine Dependance in Rumänien aufgebaut. Im Verlauf des Jahres soll nun mit einer eigenen Tochtergesellschaft vor Ort das operative Geschäft schwerpunktmäßig im Segment Lebens- und Krankenversicherungen aufgenommen werden. Sei dem Jahr 2000 die Dortmunder Versicherungsgruppe bereits in Ungarn und Polen tätig und verzeichnet in beiden Ländern nach eigenen Aussagen ein durchschnittliches Wachstum von rund 25 Prozent.

Im Inland prüft die Signal-Iduna nach Aussage ihres Vorstandsvorsitzenden Reinhold Schulte derzeit eine mögliche Fusion mit einem Versicherungsunternehmen. Konkrete Details wurden dabei aber nicht genannt. Allerdings hatte der Versicherer in den vergangenen Jahren ergebnislos bereits Gespräche mit der LVM in Münster sowie dem Münchener Verein geführt.

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