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26. Mai 2008, 00:00
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Skandia mit neuem Verrentungsmodell

Mit der Rentenformel-S versucht die Skandia Lebensversicherung, Berlin, den Investmentansatz einer privaten Rentenversicherung von der Anspar- in die Auszahlungsphase zu übertragen.

Der Versicherer verlässt damit das gewohnte Konzept des Deckungsstockverfahrens. Rechtlich gesehen bildet Skandia für Kunden ein Sondervermögen. Das bei Renteneintritt angesparte Vermögen wird dabei in Euro-Staatanleihen und Garantiefonds angelegt. Versicherte können bis drei Monate vor Renteneintritt entscheiden, ob sie diese Option in Anspruch nehmen. Ihnen stehen drei verschiedene Aufteilungsverhältnisse zur Verfügung. Der britische Versicherer will mit diesem Ansatz den gesetzlichen Höchstrechnungszins von 2,25 Prozent toppen. Genaue Angaben zur eigenen Zielrendite macht er allerdings nicht.

Skandia garantiert, dass sich die Einstiegsrente durch das Modell nur erhöhen kann. Kunden partizipieren an der Wertentwicklung der Anlage nur dann, wenn diese einen neuen Höchststand erreicht. Ein Absacken der Einlage unter das Einstiegslevel ist damit ausgeschlossen. (hb/hi)

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