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6. Februar 2009, 00:00
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Studie: Verbraucher wollen für Service nichts zahlen

Nur 28 Prozent der Deutschen sind bereit, für Serviceleistungen bei Versicherungen extra zu bezahlen – die Nachfrage ist dennoch gestiegen, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt.

502 Verbraucher und 290 Versicherer hat die Generali-Tochter Europ Assistance Versicherungs-AG, München, im zweiten Halbjahr 2008 im Rahmen des „Assistance-Barometers“ befragt. Für etwas mehr als die Hälfte der Endkunden (56 Prozent) sind Serviceangebote sehr wichtig – acht Prozentpunkte mehr als in der ersten Studie ein Jahr zuvor. Immerhin 20 Prozent legen darauf jedoch gar keinen Wert.

Die Befragung zeigt auch, dass Assitance-Leistungen im Versicherungsbereich größtenteils unbekannt sind. Erfahrungen haben die Deutschen am ehesten noch mit Servicediensten in der Kfz-Versicherung. Das Interesse ist auch stark altersabhängig: Bei den über 50-Jährigen erwarten bis zu 77 Prozent in allen Lebensbereichen Angebote von ihrer Versicherungs-Gesellschaft. Je jünger, desto unwichtiger wird der Servicegedanke seitens der Bevölkerung eingeschätzt, so die Autoren.

Für die Assekuranz ist die Bedeutung von Serviceelementen klar: 97 Prozent erwarten eine „hohe Bedeutung der Assistance-Philosophie in der Zukunft, um Versicherungsprodukte durch zusätzliche Service- und Problemlösungsaspekte zu arrondieren.“ Für die Hälfte der befragten Gesellschaften sind Assistance-Leistungen schon heute unverzichtbar – eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. (hi)

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