27. Oktober 2010, 11:23
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Versicherungsvertrieb: Regulierung stresst Vermittler

Für mehr als zwei Drittel der Befragten ist es wichtig, die ganze Bandbreite an Produkten zu nutzen. Das zumeist über den Bankenvertrieb abgewickelte Einmalbeitragsgeschäft wird dagegen nur von einem kleinen Teil der Befragten als erfolgversprechend gesehen. Über 60 Prozent lehnen es sogar ab.

Als wichtigsten Vertriebsweg für Versicherungsprodukte sehen die Befragten mit 94 Prozent eindeutig die Makler. Banken und Sparkassen werden von 41,1 Prozent ebenfalls als wichtiger Absatzkanal für Versicherungen erachtet.  Sie stellen aufgrund ihrer großen Kundenbasis, der häufig langjährigen Kundenbeziehungen und nicht zuletzt des Cross-Selling-Potenzials weiterhin eine ernst genommene Konkurrenz für die Versicherungsmakler dar.

Weiterbildungsangebote hoch im Kurs

Die Ausschließlichkeitsorganisationen hält dagegen nur ein Drittel der Befragten für wichtig. Auch Pools, Mehrfachagenten und strukturierte Vertriebe sind in den Augen der Makler Wettbewerber im Altersvorsorgegeschäft. Dagegen haben sich der Internetvertrieb, Investmentgesellschaften und der mobile Vertrieb nach Einschätzung der Befragten bisher noch nicht etabliert.

Ein weiteres zentrales Thema ist der Bedarf an Aus- und Weiterbildung: Mit 54,6 Prozent erachtet mehr als jeder zweite Befragte die Aus- und Weiterbildung als notwendig, um den erhöhten Anforderungen ausreichend gerecht zu werden und um wettbewerbsfähig zu bleiben. So gaben 59,1 Prozent an, dass Aus- und Weiterbildung für Sie an Bedeutung gewonnen habe. (hb)

Foto: Shutterstock

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