GKV: Deutsche akzeptieren keine Abstriche

Die Bereitschaft der Bundesbürger, für Beitragsstabilität Einschnitte bei Kassenleistungen und medizinischer Versorgung in Kauf zu nehmen, ist gering. Einer GfK-Umfrage zufolge zeigen sich die Deutschen kaum kompromissbereit.

gkvSo sind beispielsweise 95 Prozent der 1.969 im Auftrag der „Apotheken Umschau“ Befragten nicht bereit, beim Zahnersatz auf Zuzahlungen der Kassen zu verzichten – auch wenn die Beiträge dadurch stabil bleiben würden.

Drei Viertel vertreten die Ansicht, dass die Kassen jedem Patient kostenunabhängig die Therapie zahlen sollten, die ihn wieder gesund werden lässt.

Noch am ehesten würden die Umfrage-Teilnehmer auf die Kostenübernahme der Krankenkassen für alternative Behandlungsformen wie Akupunktur und Homöopathie verzichten. Für vier von zehn der Befragten wäre es akzeptabel, wenn solche Leistungen nicht mehr übernommen würden.

Für fast ein Viertel wäre es außerdem hinnehmbar, dass zur Beitragsstabilisierung Kuren (23,3 Prozent) und Psychotherapien (20,0 Prozent) selbst gezahlt werden müssen. (hb)

Foto: Shutterstock

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