Anzeige
10. August 2011, 12:44
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Info-Mangel bei Reiseversicherungen

Drei von vier Deutschen (75 Prozent) sind einer Umfrage zufolge unzureichend darüber informiert, wann und ob ihre Versicherung bei Notfällen im Ausland einspringt. Nur vier von zehn Bundesbürgern schließen demnach eine zusätzliche Reiseversicherung ab.

Im Ernstfall könnten die allermeisten daher auf den Kosten beispielsweise für medizinische Versorgung vor Ort oder Rücktransporte im Krankheitsfall sitzenbleiben. Davor warnt jedenfalls die Beratungsgesellschaft Faktenkontor, die die repräsentative Umfrage unter 1.000 Teilnehmern gemeinsam mit der Marktforschung Toluna durchgeführt hat.

Die Ergebnisse zeigen, dass viele Urlauber vor allem deshalb keine Reiseversicherung abschließen, weil sie nicht mit dem Ernstfall rechnen. Vier von zehn Befragten stufen die Wahrscheinlichkeit als gering ein, dass sie die Leistungen tatsächlich in Anspruch nehmen müssen.

Daneben sind für drei von zehn Deutschen die Kosten einer Reiseversicherung ausschlaggebender Grund, weshalb sie auf zusätzlichen Schutz verzichten. Nach den Erwartungen an eine Reiseversicherung gefragt, wünschen sich die Urlauber vor allem sofortige Hilfe: Für 58 Prozent der Deutschen ist am wichtigsten, dass sie schnelle und unbürokratische Unterstützung von ihrer Assekuranz bekommen.

Ebenfalls grundlegend: Die Deutschen wollen von ihrer Versicherung im Ernstfall genau wissen, was zu tun ist. Zusätzlich erwarten sie, dass diese für alle Fragen rund um die Uhr erreichbar ist. Die Kriterien umfassende Information und Erreichbarkeit stufen 49 beziehungsweise 45 Prozent der Befragten als bedeutend ein. (hb)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...