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1. August 2011, 12:25
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Studie: Worauf es bei Versicherungs-Apps ankommt

Versicherer setzen inzwischen zunehmend auf das mobile Internet und bauen ihr App-Angebot stetig aus. Doch die Kundschaft ist wählerisch. Wer mit den Mini-Programmen Interesse wecken will, muss einiges beachten.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Kölner Beratungsunternehmens MSR Consulting unter 500 Ipad-, Iphone- und Ipod-Touch-Nutzern. Demnach sind vor allem Apps gefragt, die konkreten Nutzen bieten. Dazu zählen zum Beispiel Unfallhelfer-/Notruf-Apps, Unwetterwarnungs-Apps sowie Apps zur Arzt- und Handwerkersuche (siehe Grafik unten).

Auffällig ist, dass Versicherungs-Apps nicht etwa bei der als internetaffin geltenden jungen Generation den größten Anklang finden, sondern bei älteren Menschen. Die Marktforscher erklären dies mit der steigenden Relevanz des Themas Versicherungen mit zunehmendem Alter. Die einzige Ausnahme in diesem Zusammenhang ist eine Kfz-Bußgeldrechner-App. Für dieses Angebot zeigt die junge Altersgruppe unter 25 Jahren das größte Interesse.

Für Versicherungen, die ein App-Angebot planen, ergibt sich als Schlussfolgerung der Studie, dass Kunden solche Apps honorieren, die eine wirkliche Problemlösung und somit einen Zusatznutzen im Alltag anbieten. Hierbei sei es durchaus erlaubt, sich von typischen Versicherungs-Kernbereichen zu entfernen, so MSR Consulting. (hb)

110801 Versicherungen App Grafik in Studie: Worauf es bei Versicherungs-Apps ankommt

Foto: Shutterstock

Grafik: MSR Consulting

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