6. Oktober 2014, 08:57
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“Kfz-Versicherungen bleiben primär ein Vermittlergeschäft”

Wir machen also die Beratung leicht, bedarfsgerecht und rechtssicher. Eine konkrete Neuerung im Kfz-Bereich ist beispielsweise, dass wir zum 1. Januar 2015 die Versicherungssumme für Personenschäden von zwölf auf 15 Millionen Euro erhöhen. Und zweitens unterstützen wir unsere Vermittler bei den administrativen Aufgaben zum Beispiel mit Hilfe unseres vielfach ausgezeichneten Makler-Extranetzes oder unserem neuen Homepagebaukasten, den wir ab November 2014 zusammen mit einem Kooperationspartner anbieten.

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Simon-Kucher & Partners planen 58 Prozent der Versicherer Prämienerhöhungen in der Kfz-Sparte – in keiner anderen Versicherungssparte liegt der Wert höher. Allerdings können die Versicherer die Prämienerhöhungen oftmals nicht durchsetzen, heißt es. Welche Prämienpolitik fährt die VHV für das nächste Jahr?

Unser Angebot ist risikogerecht tarifiert. Wir waren einer der ersten im Markt, die sich für auskömmliche Prämien ausgesprochen und entsprechend moderat unsere Tarife angepasst haben. Das hat zu keinerlei Nachteilen geführt – im Gegenteil unsere Neugeschäftszahlen der letzten beiden Jahren sprechen für sich. Wir verfolgen vielmehr weiterhin diesen Ansatz. Natürlich muss aber auch die Leistungsseite passen. Die VHV konnte hier mit einem gut funktionierenden Schadenmanagement überzeugen.

Diese Maxime fahren wir jetzt auch wieder im Jahresendgeschäft: Kunden, die sich im Rahmen der Kaskoversicherung für eine Werkstattbindung entscheiden, profitieren von 20 Prozent Beitragsnachlass anstatt sonst 15 Prozent und genießen die Vorteile unseres Schadensservice Plus.

Interview: Lorenz Klein

Foto: VHV

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