Anzeige
29. Oktober 2015, 07:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Horx: “Seien Sie ein Possibilist”

Megatrends verändern und durchdringen Zivilisationsformen, Technologie, Ökonomie und Wertesysteme. In seinem Vortrag auf der DKM 2015 zeigte Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx auf, warum die Deutschen gerne so negativ über die Welt denken und wie sich das ändern ließe.

Cash-158 in Horx: Seien Sie ein Possibilist

Matthias Horx

Seinen Vortrag im bis auf den letzten Platz gefüllten Speaker’s Corner begann Horx mit den Worten: “80 Prozent der Deutschen denken, dass die Zukunft schlechter werde als die Gegenwart.” Der Grund für diese Einstellung sei, dass sich die Deutschen ausschließlich auf die Probleme selbst fokussierten. Nur wenn es gelinge, die anstehenden Probleme in der Welt von einem möglichen Lösungsweg her zu betrachten, könne eine positive Grundstimmung erzeugt werden.

Alle reden über Globalisierung

Als Beispiel nannte der Zukunftsforscher das Thema Globalisierung, die trotz Unkenntnis ihrer weitreichenden Implikationen in aller Munde sei. Um den Sachverhalt zu betonen, befragte er das Plenum zu den Themen globale Lebenserwartung, Analphabetismus und stellte jeweils drei Quoten zur Verfügung, um die jeweilige Verbreitung zu ermitteln.

In Sachen globaler Lebenserwartung tippten die Deutschen mehrheitlich auf einen sehr niedriges Alter, obwohl die Menschen im Schnitt weltweit 70 Jahre alt werden. Dagegen wurde beim Analphabetismus eine Quote von 50 Prozent unterstellt, während der tatsächliche Wert bei nur 20 Prozent liegt.

Nutzung von Megatrends

Um die von Horx ermittelten Megatrends, die nach eigenem Bekunden “eine Halbwertszeit von 100 Jahren” besitzen, sei ein positives Lösungsdenken vonnöten. Zu diesen Trends zählt er unter anderem New Work, Connectivity, Urbanisierung, Gesundheit, Downaging, Individualisierung und Neo-Ökologie.

Zum Schluss seines Vortrags gab er dem Plenum mit auf den Weg, im Kontakt mit den Kunden nicht nur optimistisch zu sein, sondern ein “Possibilist” zu sein, also daran zu glauben, dass Veränderungen möglich sind. Nur so ließen sich Kapitalanlageprodukte und Lösungen für die Altersvorsorge zielführend einsetzen. (fm)

Foto: René Golz

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Axa strukturiert Vorstand um – Dahmen geht

Die Axa gibt ihrem Konzern in Deutschland zum 1. Januar eine neue Struktur. Dazu wird der Versicherer die Vorstandsressorts bündeln, um damit gezielt für weiteres Kundenwachstum aufgestellt zu sein.

mehr ...

Immobilien

Gebrauchtimmobilie: Gekauft wie gesehen?

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte nicht gleich der erste Eindruck entscheiden. Wer genauer hinschaut, kann teure Überraschungen vermeiden. Ist der Vertrag erst unterschrieben, wird es schwierig, Baumängel geltend zu machen.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...